Am Montag, 25. September 2023, startet auch in der Erzdiözese Bamberg die Herbstsammlung der Caritas. Die Spenden sollen vor allem der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zugute kommen.
Wie der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg in folgender Pressemeldung mitteilt, startet am Montag, 25. September, in Bayern die diesjährige Herbstsammlung der Caritas. Die Pfarreien bitten die Bürger um Spenden für die karitative und soziale Arbeit, die sie selbst oder die Caritasverbände vor Ort erbringen. Für das Erzbistum Bamberg eröffnet die Sammlungswoche ein Auftaktgottesdienst am Sonntag, 24. September 2023, um 10.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Kilian in Bad Staffelstein (Kirchgasse 10). Hauptzelebrant und Prediger ist Domvikar Gerd-Richard Neumeier.
„Überall spürt man: Wir brauchen mehr Zusammenhalt – mit den Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, mit den Familien, mit den sozialen Diensten, weil sie die Stützen eines guten Miteinanders sind“, heißt es im Aufruf zur Caritas-Herbstsammlung. Daher bitten die Pfarreien um Unterstützung der Caritas, die mit ihren Hilfeangeboten und Beratungsdiensten einen unersetzlichen Dienst leisten und mit denen die Pfarreien eng zusammenarbeiten.
Das Motto der Herbstsammlung lautet „Wenn jeder gibt, was er zu viel hat“. Es nimmt Rücksicht darauf, dass gestiegene Energiepreise und die Inflation allgemein auch normal verdienende Haushalte vor Herausforderungen stellen. Doch sie belasten besonders jene, die ohnehin schon über ein geringes Einkommen verfügen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.
Fokus auf Kinder und Jugendliche
Leidtragende sind gerade auch Kinder und Jugendliche. So hat sich ausgerechnet Schulmaterial stark verteuert. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Juli für Stifte, Hefte und Farbmalkästen 13,6 Prozent mehr verlangt als im Vorjahr, während die Inflation im Durchschnitt 6,2 Prozent betrug.
Daher wirbt die Caritas im Erzbistum Bamberg bei dieser Herbstsammlung besonders für die Unterstützung der Jugend. Der Diözesan Caritasverband wird von seinem Anteil am Erlös 80 % für Hilfen und Maßnahmen vor Ort verwenden, die gezielt Kinder und Jugendliche fördern.
Der Diözesan-Caritasverband weist in diesem Zusammenhang auch auf seine Kinder- und Jugenderholungen hin. Kinder, deren Familien über ein geringes Einkommen verfügen und in der sozialen Beratung der Caritas Hilfe finden, leiden oft auch unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Ihnen bietet der Diözesan-Caritasverband in den Sommerferien zwei Wochen pädagogisch begleitete Freizeit an klimatisch günstigen Orten. Die Kinder kommen einmal aus dem belasteten Alltag heraus, erleben unbeschwerte Tage und schöpfen körperlich und seelisch neue Kraft. Die Kinder- und Jugenderholungen sind vom Diözesan-Caritasverband stark subventioniert. Bis zu 35.000 Euro bringt er jährlich aus Eigenmitteln auf, um drei Erholungsmaßnahmen mit insgesamt rund 70 Kindern und Jugendlichen durchzuführen.
Diözesan-Caritas verwendet Frühjahrs-Erlös für Projekte gegen Energiearmut
Vom Ertrag der Sammlung erhalten in der Erzdiözese Bamberg die Pfarreien 40 Prozent für ihre eigenen sozial-karitativen Aufgaben. Je 30 Prozent gehen an den Diözesan-Caritasverband und an die Stadt- und Kreis-Caritasverbände zur Finanzierung jener Angebote, die stark von Eigenmitteln der Caritas leben.