Laden...
Bamberg
Geburt

Neujahrsbaby in Bamberg: Finn ist der neuste Schrei

Der Junge aus Haßfurt erblickt um 4.31 Uhr als erstes Baby des neuen Jahres im Klinikum Bamberg das Licht der Welt.
 
Der kleine Finn kam am Neujahrstag um 4.31 Uhr in Bamberg zur Welt. Ronald Rinklef
Der kleine Finn kam am Neujahrstag um 4.31 Uhr in Bamberg zur Welt. Foto: Ronald Rinklef
+1 Bild

Bereits vor seiner Geburt hat der kleine Finn seinen Eltern einen unvergesslichen Moment beschert: einen Jahreswechsel auf einer völlig verlassenen Autobahn. Vater Florian und Mutter Chantal machten sich nämlich kurz vor Mitternacht von Haßfurt auf nach Bamberg, um dort ihren Sohn im Klinikum zu gebären. "Um diese Zeit hatten wir natürlich freie Fahrt und haben von der Autobahn aus sogar gut das Feuerwerk gesehen", berichtet der Papa. Um 4.31 Uhr hatte es Finn, für den der 30. Dezember als Geburtstermin errechnet worden war, dann geschafft: 3280 Gramm schwer und 53 Zentimeter groß kam er im Kreißsaal zur Welt.

Gut fünfeinhalb Stunden vorher, um 22.50 Uhr, war das letzte Baby des alten Jahres geboren worden. Es war das Kind Nr. 2108, das 2019 im Klinikum Bamberg das Licht der Welt erblickt hat. Darunter waren auch 53 Zwillingspärchen. Auch wenn es insgesamt fast 200 Geburten weniger waren als 2018, sieht Chefarzt Dr. Hans-Martin Enzinger hier den "erfolgreichen Trend der letzten Jahre" bestätigt. Er zeige, dass die Stadt und Region Bamberg weiter boomen und kinderfreundlich bleiben. Sie belege aber auch, dass sich das Bamberger Klinikum als Geburtsort großer Beliebtheit erfreue. "Wir sind schon ein wenig stolz auf das große Vertrauen, das uns die Eltern entgegenbringen. Und dieses Vertrauen wollen wir natürlich weiter rechtfertigen", betont Dr. Enzinger.

Neujahrsbaby Finn ist für alles gerüstet

Das Rezept der Bamberger Frauenklinik dafür laute: möglichst wenig Medizin. Denn im Bamberger Mutter-Kind-Zentrum spiele die Medizin meist nur eine Nebenrolle - und das, obwohl sie hier auf höchstem Niveau vorhanden ist. Als einziges Krankenhaus der Region ist das Klinikum ein Perinatalzentrum Level 1, also ein Zentrum der höchsten Sicherheitsstufe. Gemeinsam mit den Kollegen der Kinderklinik sind die Ärzte der Frauenklinik daher auch für Risikoschwangerschaften bestens ausgerüstet und können binnen weniger Sekunden alle medizinischen Möglichkeiten einsetzen.

Bei Finn, dem Neujahrsbaby, war das nicht nötig. Für seine Eltern aus Unterfranken verlief die Nacht im Klinikum einigermaßen ruhig, wenngleich die Geburt ihres ersten Kindes auch ohne den Faktor Silvester schon aufregend genug war. "Was da passiert, realisiert man dann erst nach zwei, drei Stunden Schlaf", erklärt Vater Florian am Nachmittag des Neujahrstages. Und letztlich spielt für ihn der Geburtstag da nur eine Nebenrolle. Was für ihn viel wichtiger ist: Frau und Kind sind wohlauf und gesund. red/mm