Die 7. Scheßlitzer Wirtschaftstage wurden von allen Beteiligten wieder als voller Erfolg gewertet.
Alle zwei Jahre finden die zweitägigen Scheßlitzer Wirtschaftstage statt. Holger Dremel, Zweiter Bürgermeister, begrüßte am Wochenende auch im Namen seines Mitveranstalters Bernhard Ziegmann, Geschäftsführer von Benno Lieb, in der TSV-Turnhalle die Vertreter der 50 teilnehmenden Handwerker, Firmen und Organisationen.
Erster Bürgermeister Roland Kauper (CSU) stellte die Stadt S ausführlich vor. Er erwähnte unter anderem, dass Scheßlitz 7175 Einwohner habe, eine Steuerkraft von 804 Euro pro Einwohner, dieses Jahr aber mit 32 Millionen den bisher höchsten Haushalt. Die Arbeitslosenzahl liege mit 1,15 Prozent und 82 Personen sehr niedrig. Die Gewerbesteuereinnahmen seien von 2,5 Millionen 2016 auf 4,4 Millionen 2017 gestiegen. "Diese Steigerung ist sicherlich auch auf Sie zurückzuführen und dafür danke ich Ihnen sehr herzlich", sagte der Rathauschef zu den Ausstellern.
Von den Planungen für die Zukunft verwies das Stadtoberhaupt auf das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept, die Neugestaltung des Kirchenumfeldes, die Verkehrsplanung, den Umbau und die Sanierung der Schulen und die Planung neuer Wohn- und Gewerbegebiete.
Landrat Johann Kalb (CSU) lobte die beeindruckenden Leistungen der Stadt Scheßlitz. Mit Recht sei man deshalb Mittelzentrum geworden. "In Scheßlitz versteht man miteinander zu leben und überfordert den anderen nicht", schloss der Landrat.
Im großen Zelt präsentierten sich alle Beteiligten an ihren Ständen optimal und zeigten die Vielfalt der Scheßlitzer Unternehmer. Sie freuten sich über die zahlreichen Besucher, die bei schönem Wetter an ihre Stände kamen und sich informieren und beraten ließen. Die Bandbreite der Angebote reichten von Banken, Serviceleistungen für die Gesundheit, von Haus, Schönheit bis zum gastronomischen Teil. Neu war heuer die Teilnahme der Hofkäserei Kleinstahl aus Südtirol mit ihren Spezialitäten aus Ziegenmilch. Dremel begründete dies so: "Die Südtiroler Familie Großgasteiger wohnt an einem Urlaubsort, den schon viele Scheßlitzer besucht haben und der deshalb fast schon zur Stadt gehört."
Dass die Politiker auch Humor bewiesen, zeigte sich, als sich Kalb und Dremel mit modischen Pelzen aus Rotfuchs und Panth-Kanin als Models einkleiden ließen. Ähnlich amüsant war das Ausschmücken mit Perücken, Hüten und Brillen zum Selbstfotografieren an einem anderen Stand.
Buntes Programm
Die Kinder konnten mit dem Kindergarten "Purzelbaum" Giech und beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zusammen mit der Waldbauernvereinigung malen und basteln. Das Amt wies an Schautafeln und Vitrinen auf die dieses Jahr wieder verstärkte Gefahr durch die Borkenkäfer hin. Die Jugendbeauftragten von Scheßlitz ließen eine Tonne Sand ankarren, damit die Kleinen mit Spielzeugbaggern und einem echten Kleinbagger hantieren konnten. Beim Tanzen der TSV-Garden und der Zumb Kids sahen viele zu und klatschen begeistert Applaus.
da wollen wir mal hoffen, dass das Kunstpelze waren
Oder sollte der Herr Bürgermeister Kauper was mit einer Firma zur Pelzherstellung in Schesslitz zu tun haben !?!?
Ist die Namensgleichheit Zufall?
Das ist leider alles echter Pelz und dem Bürgermeister gehört der Laden.
Ich finde ihn und seine Familie aber sehr nett, den Rest haben sie "halt geerbt".
klar, verstehe ich... trotzdem kein guter Stil das auf einer Verstanstaltung SO zu präsentieren.
Auch die Aktion mit den "Verkleidungsbildern" sind meiner Meinung nach voll daneben. Man muss nicht jeden Klamauk mit machen. Es gibt sicher vernünftigere Themen für so eine Veranstaltung.
Naja, es muss je nedd gerade der letzte Schneeleopard sein, aber ist so ein Polyacrylnitrilpelzmantel wirklich besser für die Umwelt? In unseren Breiten ist Pelz rein klimatisch halt eher selten notwendig, aber z.B. meine Polarmütze mit richtigem Hasenfell ist ab minus 15 Grad unschlagbar.
Eine normale Wollmütze täts a!