Für die kommende Weihnachtszeit haben sich Bamberger Schüler etwas Besonderes ausgedacht. In den vergangenen Jahren wurden für gute Zwecke fleißig Päckchen gepackt oder Plätzchen gebacken. In diesem Jahr der Corona-Pandemie wäre dies problematisch gewesen, also musste eine Idee her, um in dieser stillen Zeit etwas Nähe und Gemeinschaft zu spenden. Herausgekommen sind zwei akustische Adventskalender.

Diese haben eine siebte und eine achte Klasse der Graf-Stauffenberg-Realschule gemeinsam mit ihrer Lehrerin Nina Kuckein und in Zusammenarbeit mit den Seniorenheimen des Landkreises Bamberg (Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft GKG), dem Migrationsbüro der Stadt Bamberg und der Organisation "Freund statt fremd" gestaltet.

Altenheime bekommen Adventskalender als CD

"Wir haben uns überlegt, wer sind denn die Leidtragenden in dieser Situation?", sagt Kuckein. Deshalb richtet sich der eine Kalender eher an Senioren, der andere an Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund.

Das Schöne ist, dass alle Beiträge, vor allem Gedichte, von den Kindern selbst verfasst und vorgetragen werden. Sie konnten selbst entscheiden, zu welchem Kalender sie etwas beitragen möchten. Alle Altenheime der GKG und viele weitere bekommen den akustischen Adventskalender als CD zur Verfügung gestellt. Über die Verteilerlisten des Migrationsbüros kommt er direkt zu Familien, deren Kinder gerade nicht an Sprachförderungen teilnehmen können und die durch die Beiträge der Schülerinnen und Schüler, zumindest akustisch wieder abgeholt werden.

Die akustischen Adventskalender sind außerdem auch ab dem 1. Dezember bis Weihnachten über die Internetseiten der GKG und der Graf-Stauffenberg-Realschule frei verfügbar.