Die eine hat den Beitrag angelegt, die andere danach kontrolliert, ob's geklappt hat. Katrin Dietsch (24) und Johanna Dittrich (29) lachen. Das tun sie gerne und oft. Da wundert es nicht, dass die zwei jungen Frauen in der Burgebracher Faschingsgesellschaft (BFG) aktiv sind. Ihren Verein präsentieren sie seit kurzem auch auf den neuen Gemeindeseiten auf infranken.de.

Die Idee dahinter: Auf einer Plattform ist alles zu finden, was den Ort betrifft. "Besonders für Vereine bieten die Gemeindeseiten Möglichkeiten, um mit der Öffentlichkeit und ihren Mitgliedern in Kontakt zu treten", erläutert Annika Unger, Produktmanagerin für die Gemeindeseiten in der Mediengruppe Oberfranken, zu der der FT gehört.

"Vereinsvorsitzende, Schriftführer, Webmaster oder Mitglieder eines Vereins können auf den Gemeindeseiten eigenständig Veranstaltungen, Fotos, und Beiträge veröffentlichen. Und das so umfassend, wie es gewünscht ist." Auf der Übersichtsseite erscheinen dazu die täglichen Nachrichten aus der Redaktion zum jeweiligen Ort. Infranken.de ist das reichweitenstärkste Nachrichtenportal in der Region, Vereine können laut Unger also von den hohen Besucherzahlen auf dem Internetportal profitieren.

Direkt über den Ortsnamen auf die Seite

Wer die Gemeindeseite seines Ortes sucht, geht auf gemeinde.infranken.de und klickt den Namen seiner Gemeinde an - oder gibt gleich den Ortsnamen ein, zum Beispiel burgebrach.infranken.de. "Um die Menschen, die Heimat ausmachen, bereits beim Aufbau der Seiten zu integrieren, möchten wir mit der Gemeinde Burgebrach besonders eng zusammenarbeiten", sagt Annika Unger. Der Ort sei sozusagen als Pilot-Kommune zu verstehen.

Hier kommen die beiden jungen Damen von der Burgebracher Faschingsgesellschaft ins Spiel. Wie haben sie das neue Angebot bisher genutzt? "Wir haben zum Beispiel einen Beitrag zu unseren Prunksitzungen angelegt", sagt Katrin Dietsch. Die Nutzer erfahren die Termine und das Programm sowie Ort der Veranstaltung, was die Karten kosten und wo man sie kaufen kann. Gleichzeitig tauchen die Termine der BFG unter dem Reiter "Veranstaltungen" auf, wo die beiden jungen Frauen die Prunksitzungen zusätzlich eingetragen haben.

Und wenn die Narren dann gefeiert haben und die Büttenreden gesprochen sind, bietet sich eine Bildergalerie mit vielen Fotos an. Anfangs hätten sie sich in die Handhabe der Internetseite ein wenig einfinden müssen, sagen die beiden. Dann lief's. "Ich finde die Seite auf jeden Fall gut", sagt Katrin Dietsch. Auf infranken.de ist seriöserers Publikum unterwegs als auf Facebook. Für einen Verein ist die Gemeindeseite eine interessante Plattform."
Vereinskameradin Johanna Dittrich merkt zudem an, "dass auf infranken.de die Leute regelmäßig rein schauen".

Das Projekt steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. So wünschen sich die beiden Burgebracherinnen, dass die Seite mit mehr Leben erfüllt wird und die Zahl der Vereinsmitglieder, die sich aktiv beteiligen, zunimmt.
Johanna Dittrich und Katrin Dietsch sind auf jeden Fall angetan. Ihnen schwebt schon ein neuer Verein vor, den sie im Laufe des Jahres anlegen wollen: Die Kerwa-Gemeinschaft. Auch hier wollen sie Veranstaltungen erstellen, Bilder hochladen und Beiträge erstellen.

59 Vereine sind im Ortskulturring

Neben der Faschingsgesellschaft haben sich bereits einige andere Burgebracher Vereine angemeldet - und der Ortskulturring, unter dem 59 Vereine zusammengefasst sind. Dessen Vorsitzender, Markus Seuling, plant ebenfalls Veröffentlichungen auf gemeinde.infranken.de. "Aber nicht nach einem bestimmten Zyklus, sondern so, wie die Beiträge kommen", sagt er.

Aus den Meldungen der Vereine, Veranstaltungen und redaktionellen Artikeln läuft dann alles auf der Gemeindeseite in der Nachrichten-Übersicht zusammen. Die einzelnen Beiträge sind jeweils gekennzeichnet, etwa mit "Aus der Redaktion", "Vereinsnachricht" oder "Leserbeitrag".

Genau diese Zusammenschau loben die beiden jungen Frauen von der BFG. "Es ist gut, dass man alle Artikel auf einmal im Überblick sieht. Sie sind gemeindebezogen zusammengefasst", sagt Johanna Dittrich. Wie andere Vereine die Gemeindeseiten nutzen, lesen Sie demnächst im Fränkischen Tag.