Die Bamberger Rupp + Hubrach Optik GmbH produziert täglich 10.000 Brillengläser und setzt dabei auf Nachhaltigkeit. Dafür wurde sie nun mit einer Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern ausgezeichnet.
Rupp + Hubrach Optik GmbH liefert im Schnitt 10.000 Brillengläser am Tag aus, so die Stadt Bamberg in einer Pressemitteilung. Rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fertigen fast 2,6 Millionen Stück pro Jahr. „Rupp + Hubrach zählt seit Jahrzehnten zu den besten Brillenglasherstellern in Deutschland. Vollen Durchblick beweist das Unternehmen auch beim Energiesparen. Wir sind froh, den Optikspezialisten in Bamberg zu haben“, so Oberbürgermeister Andreas Starke beim Firmenbesuch anlässlich der Auszeichnung als ressourcenschonendes Unternehmen.
Seit bereits 25 Jahren ist das Unternehmen Mitglied im Umweltpakt Bayern. Nun konnte OB Starke gemeinsam mit Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp erneut die Urkunde „Umwelt- und Klimapakt Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz an Geschäftsführer Ralf Thiehofe und den Umweltbeauftragten des Unternehmens, Jürgen Fösel, überreichen.
Die Urkunde erhält Rupp + Hubrach für energie- und ressourcensparende Maßnahmen und für die Verwendung umweltfreundlicher Materialien. Laut Unternehmensangaben beträgt die Einsparung seit 2017 allein beim Stromverbrauch gut 20.500 KWh pro Monat. Im Februar 2024 hat das Unternehmen den Produktionsprozess noch ressourcenschonender weiterentwickelt. Eine Fräse in der Brillenglasherstellung wurde so optimiert, dass die Feuchtigkeit aus den entstehenden Spänen ausgepresst und das Abfallprodukt in Brikettform ausgeworfen wird. Dadurch könne der Wasserverbrauch um acht Prozent und Kühlschmierstoff um 15 Prozent gesenkt werden.
Bis 2025 soll auch der Rest der Produktionsanlagen optimiert werden. „Wir gehen davon aus, dass wir dann ca. 25 Prozent Wasser und ca. 30 Prozent Kühlschmierstoff einsparen. Somit erreichen wir eine Ressourcen-Einsparung beim Frischwasser, weniger Kühlschmierstoff im Abfall und eine Entlastung der Müllverbrennung, da dann trockenere Späne verbrannt werden“, betont der Umweltbeauftragte des Unternehmens, Jürgen Fösel.