Ein schockierendes Video aus dem Kreis Bamberg von einem misshandelten Hund hat für Entsetzen gesorgt. Eine Tierschützerin berichtet inFranken.de, wie es ihm jetzt geht.
Die Polizei ermittelt gegen einen Mann, der mit einem Stock auf seinen Hund auf einem Parkplatz eingeschlagen hat. Die Szene zeigt Aufnahmen der Überwachungskamera einer Kfz-Werkstatt aus dem Kreis Bamberg. Die Tierrechtsorganisation Peta teilte es am Donnerstag (26. Februar 2026) auf Instagram und erstattete Anzeige gegen den Halter.
Die Leiterin eines Nürnberger Tierschutzvereins begleitete offiziell die Weitervermittlung des Hundes. Am Montag (2. März 2026) schilderte sie, wie sie die Angehörigen des Mannes erlebte und wie es dem Tier jetzt geht.
Update vom 02.03.2026: Familie von Hundehalter "zutiefst erschüttert" - Hund darf jetzt neu starten
Gizem, die ihren Nachnamen nicht öffentlich nennen möchte, setzt sich für misshandelte Tiere ein. Fälle wie den des geschlagenen Hundes Vierbeiners nimmt sie persönlich unter die Lupe und reist dafür vor Ort. Verwandte des Besitzers hatten den Hund zunächst bei sich aufgenommen. Innerhalb von 24 Stunden nach Kenntnis des Falles habe sie bei der Familie geklingelt, wie Gizem inFranken.de berichtet. Hier habe sie erfahren, dass die Verwandten nichts von der Misshandlung gewusst hätten.
In den sozialen Medien schreibt Gizem über die Begegnung: "Wir möchten betonen, dass wir vor Ort auf eine große Kooperationsbereitschaft stießen. Die Familie gewährte uns sofortigen Zutritt und zeigte sich zutiefst erschüttert über die Vorfälle." Die Angehörigen hätten sich bereiterklärt, den Hund an ein neues Zuhause zu vermitteln, so die Tierschützerin. Inzwischen lebt der Hund in einem neuen Umfeld in Bayern, das ihm offensichtlich gut tut: "Die Familie kennt sich mit der Rasse aus und er geht dort richtig auf", sagt sie erleichtert im Gespräch. Untersuchungen in einer Klinik sollen nun noch Aufschlüsse über etwaige Verletzungen geben.
Update vom 28.02.2026: Nach Hundequäler-Video - Polizei mit Update
Nachdem im Internet ein Video aufgetaucht ist, das einen Hundebesitzer beim Schlagen seines Tieres zeigen soll, gibt es neue Informationen zu dem Vorfall: In einer aktuellen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken haben die Ermittler ein Update zum Verbleib des Tieres gegeben: Der betroffene Hund sei zwischenzeitlich vom bisherigen Halter freiwillig abgegeben worden.
Er befindet sich nun den aktuellsten Informationen nach in der Obhut einer neuen Familie. Die Tierschutzorganisation Peta hatte zuvor Anzeige erstattet. Das Video entstand nach derzeitigen Erkenntnissen am 15. Januar 2026 vor einer Kfz-Werkstatt. Inhaber Jan Jung erklärt gegenüber News5, wie er zu dem Video gekommen ist. "Für mich war es ein ganz lieber Hund. Er war weder aggressiv noch sonst irgendwas", erzählt er dabei.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Geschehens sowie zu den Hintergründen dauern derweil noch an.
Ursprungsmeldung vom 27.02.2026: Polizei ermittelt zu mutmaßlicher Tierquälerei im Landkreis Bamberg - welche Strafen dem Mann drohen
Die Tierschützer "fordern dringlichst, den Hund sofort aus dieser Haltung zu nehmen und ein Tierhalteverbot gegen den verantwortlichen Halter zu verhängen", betonen sie. Gegenüber der Nachrichtenagentur News5 hat sich am Folgetag Christian Raithel, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken, zu dem Fall geäußert. Er bestätigt die Anzeige einer Tierschutzorganisation bei der Staatsanwaltschaft Bamberg. Diese habe auch das Video erhalten.
"Die zentralen Einsatzdienste Bamberg haben die Ermittlungen übernommen. Unsere Hundeführer ermitteln jetzt gegen den Hundehalter wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz", so Raithel. Die Beamten führen demnach Vernehmungen durch und teilen ihre Ergebnisse mit dem Veterinäramt des Landratsamts Bamberg. Laut dem Sprecher finden Gespräche mit dem Hundehalter statt. "Man versucht natürlich, dem auf den Grund zu gehen", erklärt er.
Auch stelle sich die Frage, wie das Video entstanden ist. In Hinblick auf die aus dem Fall resultierenden Maßnahmen müsse das Veterinäramt involviert sein. "Ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz kann von einer Geldstrafe bis zur Freiheitsstrafe gehen." Nach Kenntnisstand der Polizei ist der Hund noch bei seinem Halter.
Ich hoffe, die beiden Redakteurinnen Gebhardt und Schaffner recherchieren und informieren an dieser Stelle, welche Bestrafung den Hundequälers erwartet.
JGMeman
@Bamberger1961: Sie weißen nicht auf Missstände hin. Sie verknüpfen ausgedachte „Bahnhofsschubser“ mit dem realen Leid des Hundes. Damit instrumentalisieren Sie das Leid des Tieres für Ihr kulturpessimistische Agenda. Armes Tier!
Bamberger1961
Der Vorwurf der „Instrumentalisierung“ und das Abstreiten der Fakten ist ein typisches Ablenkungsmanöver: Statt sich mit dem angesprochenen Problem auseinanderzusetzen, wird der Hinweisgeber moralisch diskreditiert. Genau dieses Muster prägt das urbane Milieu – Kritik wird nicht diskutiert, sondern delegitimiert. Damit offenbart sich ihr totalitäres Gedankengut.
JGMeman
"Der Vorwurf der „Instrumentalisierung“ und das Abstreiten der Fakten ist ein typisches Ablenkungsmanöver"
Welche Fakten? Der "Bahnhofschubser? Wann und wo soll das gewesen sein?
"Statt sich mit dem angesprochenen Problem auseinanderzusetzen, wird der Hinweisgeber moralisch diskreditiert."
Welches Problem? Problem im Artikel ist die Misshandlung eines Hundes. Wenn Sie das durch Whataboutism zu "Bahnhofschubsern" instrumentalisieren, dann werden Sie eben darauf hingewiesen. Wenn Sie sich dadurch diskreditiert fühlen, instrumentalisieren Sie es einfach nicht.
"Kritik wird nicht diskutiert, sondern delegitimiert."
Hier wird permanent diskutiert. Merken Sie das nicht?
"Damit offenbart sich ihr totalitäres Gedankengut."
Spannend! Ich frage Sie lieber nicht nach Ihrer Definition.
Bamberger1961
@ JGMemen - Wer auf Missstände hinweist, „instrumentalisiert“ nicht automatisch irgendetwas – er benennt Probleme, die viele Menschen seit Jahren wahrnehmen. Der Vergleich zeigt eine Schieflage auf, die real existiert: Bei manchen Formen von Gewalt wird mit voller Härte reagiert, bei anderen entsteht der Eindruck von endlosen Verfahren, Bagatellisierungen und einem reflexhaften Fokus auf Täterperspektiven. Das urbane Milieu macht daraus natürlich eine politische Agenda und verabschiedet sich aus dem Diskurs
Ich hoffe, die beiden Redakteurinnen Gebhardt und Schaffner recherchieren und informieren an dieser Stelle, welche Bestrafung den Hundequälers erwartet.
@Bamberger1961: Sie weißen nicht auf Missstände hin. Sie verknüpfen ausgedachte „Bahnhofsschubser“ mit dem realen Leid des Hundes. Damit instrumentalisieren Sie das Leid des Tieres für Ihr kulturpessimistische Agenda. Armes Tier!
Der Vorwurf der „Instrumentalisierung“ und das Abstreiten der Fakten ist ein typisches Ablenkungsmanöver: Statt sich mit dem angesprochenen Problem auseinanderzusetzen, wird der Hinweisgeber moralisch diskreditiert. Genau dieses Muster prägt das urbane Milieu – Kritik wird nicht diskutiert, sondern delegitimiert. Damit offenbart sich ihr totalitäres Gedankengut.
"Der Vorwurf der „Instrumentalisierung“ und das Abstreiten der Fakten ist ein typisches Ablenkungsmanöver"
Welche Fakten? Der "Bahnhofschubser? Wann und wo soll das gewesen sein?
"Statt sich mit dem angesprochenen Problem auseinanderzusetzen, wird der Hinweisgeber moralisch diskreditiert."
Welches Problem? Problem im Artikel ist die Misshandlung eines Hundes. Wenn Sie das durch Whataboutism zu "Bahnhofschubsern" instrumentalisieren, dann werden Sie eben darauf hingewiesen. Wenn Sie sich dadurch diskreditiert fühlen, instrumentalisieren Sie es einfach nicht.
"Kritik wird nicht diskutiert, sondern delegitimiert."
Hier wird permanent diskutiert. Merken Sie das nicht?
"Damit offenbart sich ihr totalitäres Gedankengut."
Spannend! Ich frage Sie lieber nicht nach Ihrer Definition.
@ JGMemen - Wer auf Missstände hinweist, „instrumentalisiert“ nicht automatisch irgendetwas – er benennt Probleme, die viele Menschen seit Jahren wahrnehmen. Der Vergleich zeigt eine Schieflage auf, die real existiert: Bei manchen Formen von Gewalt wird mit voller Härte reagiert, bei anderen entsteht der Eindruck von endlosen Verfahren, Bagatellisierungen und einem reflexhaften Fokus auf Täterperspektiven. Das urbane Milieu macht daraus natürlich eine politische Agenda und verabschiedet sich aus dem Diskurs