"Schockierende Bilanz" nach Kontrollen in Bamberg – mit gefährlicher Flucht

1 Min
Bamberg: "Schockierende Bilanz" nach Polizei-Kontrollen – gefährliche Flucht
Polizeikontrollen in Bamberg führen zu mehreren Strafverfahren. (Symbolbild)
Bamberg: "Schockierende Bilanz" nach Polizei-Kontrollen  – gefährliche Flucht
Paul Zinken (dpa)

Nach Kontrollen in Bamberg zieht die Polizei eine "schockierende Bilanz". Es kam sogar zu einer gefährlichen Flucht.

Bei Verkehrskontrollen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Bamberg wurden mehrere E-Scooter- und E-Bike-Fahrer gestoppt. Das berichtet die Polizei.

Die Beamten deckten dabei zahlreiche Verstöße auf. Die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg spricht von einer "schockierenden Bilanz".

Erster Fall: Gefährliche Flucht durch Bamberg

Im Nordosten der Stadt fiel einer Streife ein 16-jähriger Jugendlicher auf. Er war mit einem "manipulierten E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen" unterwegs, erklärt die Polizei. Er überquerte den Berliner Ring bei Rot und war schneller als die erlaubten 20 km/h unterwegs.

Die Polizei wollte ihn kontrollieren, der Jugendliche floh allerdings mit seinem E-Scooter. Bei dieser gefährlichen Flucht über mehrere Straßen verursachte er beinahe zwei Unfälle, so die Polizei.

Im Nachgang konnte der 16-Jährige ermittelt und mit seinem Vater Kontakt aufgenommen werden. Ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ohne Pflichtversicherung wurde eingeleitet.

Zweiter Fall: Auch Mutter erhält Anzeige

Kurze Zeit später wurde in der gleichen Gegend ein weiterer 16-Jähriger angehalten, der ebenfalls einen zu schnellen E-Scooter fuhr.

Die Polizei stellte eine Geschwindigkeit von 30 km/h fest und zog den Roller ein. Seine Mutter, der der E-Scooter gehört, holte ihn ab.

Auch in diesem Fall hat die Polizei ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Mutter wird ebenfalls angezeigt, weil sie die Fahrt ermöglicht hat.

Dritter Fall: Mit frisiertem E-Bike völlig betrunken unterwegs

Gegen Mitternacht stoppte die Polizei im Inselgebiet einen 65-jährigen Mann auf einem technisch veränderten E-Bike. Das Rad ließ sich per Gasgriff ohne Treten auf mehr als 6 km/h beschleunigen und zählte damit mindestens als Mofa.

Der Mann wirkte stark betrunken. Ein Alkoholtest ergab 1,7 Promille. Er musste mit zur Blutentnahme, und das manipulierte Fahrrad wurde für ein technisches Gutachten sichergestellt.

Der Mann sieht sich Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gegenüber.

Vierter Fall: Jugendlicher will flüchten – und scheitert

Kurz nach Mitternacht wurde ein weiterer 16-Jähriger am Bahnhof gestoppt, weil er mit einem E-Scooter mitten auf der Fahrbahn und in deutlichen Schlangenlinien fuhr.

Als er kontrolliert werden sollte, flüchtete er, stürzte aber kurze Zeit später und setzte die Flucht zu Fuß fort. Ein Polizeibeamter holte ihn ein. Der Jugendliche blieb unverletzt und leistete keinen Widerstand. Er hatte zudem fast 0,8 Promille Alkohol im Blut.

Auch in diesem Fall musste eine Blutprobe entnommen werden. Er wird sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.

Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.