Kreditkarten sind was Tolles. Durchgezogen, unterschrieben, schon löst sich jede Rechnung in Wohlgefallen auf - vorausgesetzt, das Kärtchen wird akzeptiert. Dass nun ausgerechnet der mächtigste Mann der Welt in einem New Yorker Restaurant nicht mit Plastikgeld bezahlen konnte, lässt verschiedene Schlüsse zu.

Ist Barack Obama angesichts des amerikanischen Staatshaushalts nicht mehr kreditwürdig? Beschenkt er seine Michelle so reich, dass ihm selbst nichts bleibt? Oder, und das ist am wahrscheinlichsten, wird der mächtige Millionär sonst immer eingeladen und weiß nicht mehr, wie man überhaupt bezahlt? Zum Glück ist die First Lady in solchen Dingen gewandter.
So zückte Michelle ihr Kärtchen, dem Präsidenten blieb der Küchendienst erspart.
Wohl kaum wird Barack Obama aus dieser Peinlichkeit Lehren ziehen und künftig mit harten Dollars zahlen - geschmückt mit den Konterfeis seiner Vorgänger. Wobei auch einem Staatschef folgendes Motto gut zu Gesicht stünde: "Rede wenig, rede wahr. Zehre wenig, zahle bar."