Das KHG soll an seinem derzeitigen Standort erhalten bleiben und an Ort und Stelle saniert werden - das fordern mittlerweile der Vorsitzende des Zweckverbands Gymnasien, Landrat Johann Kalb, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke sowie Bildungsreferent und Zweiter Bürgermeister Christian Lange. Dass am Donnerstag im Zweckverband entsprechend entschieden wird, dürfte dank diverser Vorfestlegungen außer Zweifel stehen. "Wir wollen Klarheit und Sicherheit für Schüler, Eltern und Lehrkräfte", sagt Kalb. Starke will "Kräfte bündeln, um an Ort und Stelle die erforderliche Sanierung durchzuführen".

Um eine solche Festlegung hatte die Schulfamilie seit Monaten gekämpft. Mehrfach waren Kalb, Starke und Lange ins Schulforum eingeladen worden, dem Schüler-, Eltern-, und Lehrervertreter angehören. Auch die Stadt- und Kreisräte sollten sich vor Ort ein Bild machen. In Positionspapieren hatten Elternbeirat und Schülervertreter ihre Position untermauert. "Das Wichtigste ist erst mal eine fixe Standortgarantie, dann muss sich die Schulfamilie outen, was sie will und wie sie sich inhaltlich ausrichtet", sagt Elternbeirat Stephan Mühlich. Stellvertretender Schulleiter Eugen Ullmann ist überzeugt: "Wir können hier alles bewerkstelligen."

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