Als Beschäftigter der Staatsanwaltschaft Bamberg soll ein Mann zahlreiche Gegenstände der Behörde an sich genommen haben. Eine Freiheitsstrafe auf Bewährung ist die Folge.
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Bamberg ist wegen Untreue und Unterschlagung sowie weiterer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Dies teilte ein Sprecher des Landgerichts Bamberg mit.
Der Mann soll laut Anklage zahlreiche Gegenstände, die eigentlich seinem Arbeitgeber zustanden, an sich genommen haben. Darunter Messersets, Thermobecher, eine Dartscheibe - aber auch Elektronik-Artikel mit heiklen Inhalten. Auch soll er Gegenstände für sich zu Hause zunächst privat bezahlt, aber über seine Behörde abgerechnet haben. Die Staatsanwaltschaft bezifferte den Schaden auf rund 9.500 Euro.
Auch wegen Besitz kinderpornografischer Inhalte angeklagt
Vor Gericht räumte der Mann die Vorwürfe ein, beschrieb sich aber als pflichtbewusst. Er habe die Folgen einer psychischen Erkrankung nicht mehr stoppen können. Der Justiz habe er keinesfalls Schaden zufügen wollen, erklärte der Mann. Er bitte um Verzeihung.
Da er auch zwei Laptops mit nach Hause genommen haben soll, die als Beweismittel in der Behörde lagerten und auf deren Festplatten zahlreiche Dateien mit kinderpornografischen Inhalten gespeichert waren, lautete die Anklage auch auf Besitz kinderpornografischer Inhalte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Wenn unsere dümmlich naive Justiz das in Deutschland so handhabt ............ Bei uns kommen selbst Schwerverbrecher gar nicht so selten um eine Gefängnisstrafe rum, brauchen sich nur auf Prügel und nen saufenden Vater in der Jugend berufen, dann werden sie relativ komfortabel in Sicherungsverwahrung untergebracht.
Dieser Justizmensch ist doch im Vergleich zu den richtigen Ganoven ein kleines Licht und ob er die beiden Laptops wegen der "kinderpornografischen Inhalte" mitgehen ließ, wissen wir alle nicht. Die Versuchung zum "Mitnehmen" von Beweismitteln scheint groß gewesen zu sein bei ihm und dass da sonst niemand was bemerkt hat, überrascht durchaus etwas.
Leiden nicht alle an einer psychischen Erkrankung die " Dreck am Stecken haben " Ist doch die einfachste Lösung wenn man kriminell wird.
Ob ein Nicht-Justiz-Angestellter für solche Vergehen auch mit einer Bewährungsstrafe davon gekommen wäre?
9500.- EUR Schaden, Besitz von Kinderpornographie, persönliche Bereicherung...
Wie war das mit der einen Krähe, die der anderen... ach, was soll's.
es gibt keine klassenjustiz !