An diesen Freitag werden sich über 750 junge Männer und Frauen in Bamberg noch lange erinnern - nicht weil sich die Briten für den Ausstieg aus der EU entschieden haben, sondern weil sie selbst die Schule verlassen durften. An den sieben Bamberger Gymnasien - Clavius (144 Absolventen), Eichendorff (49), E.T.A. Hoffmann (77), Maria Ward (128), Kaiser Heinrich (rund 100), Dientzenhofer und Franz Ludwig - nahmen die Abiturienten ihre Abschlusszeugnisse und die Bescheinigung über die allgemeine Hochschulreife entgegen.

"Wir hatten in diesem Jahr einen ausgesprochen kleinen Jahrgang", berichtet Schulleiterin Brigitte Kaiser vom Eichendorff-Gymnasium. 49 Mädchen haben dort Abitur geschrieben, 94 Prozent von ihnen haben bestanden, und fünf schafften ein Einser-Abitur. Kaiser freut sich: "Drei wurden von mir zur Begabtenprüfung in Hof gemeldet.
Die beste Schülerin hat ein 1,0-Abitur erreicht."

Am Clavius-Gymnasium erhielten 144 Abiturienten ihr Reifezeugnisse. Sie wurden feierlich in der Konzerthalle verabschiedet, anschließend gab es einen Sektempfang für die Schüler, ihre Eltern und Angehörigen am CG.


Überdurchschnittlicher Jahrgang

128 Abi-Zeugnisse wurden am Freitag am Maria-Ward-Gymnasium feierlich verteilt. Nach einem Gottesdienst im Dom gab es einen Sektempfang, danach die Abiturfeier mit Zeugnisübergabe und schließlich am Abend den Abiball. "Über die Ergebnisse unserer Schülerinnen freuen wir uns sehr", berichtet Schulleiterin Ingrid Käfferlein. Es habe wieder überdurchschnittlich viele sehr gute Schülerinnen - auch mit einem Einser-Notenschnitt - gegeben. 77 Abiturienten hatten am Freitag am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium ihren letzten Schultag. Nach dem Gottesdienst in St. Stephan nahmen sie im Rahmen einer stimmungsvollen Feier im Schulhof ihre Zeugnisse in Empfang.