In der Nacht von Freitag auf Samstag musste die Polizei nach Anwohnerbeschwerden auf der Unteren Brücke in Bamberg einschreiten. Dabei wurden fünf Musikboxen sichergestellt. Nach einem Streit nahmen die Beamten zudem zwei Personen in Gewahrsam.
In der Nacht von Freitag (06. August 2021) auf Samstag ist es auf der Unteren Brücke in Bamberg zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen. Grund dafür waren Anwohnerbeschwerden.
Im Zuge der Einsätze stellten die Beamten insgesamt fünf Musikboxen aufgrund "überlauter Musik" sicher, wie die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt am Samstag berichtet.
Zwei Personen nach Streit in Gewahrsam genommen
Des Weiteren kam es zu einem verbalen Streit, der jedoch in eine körperliche Auseinandersetzung ausartete. Dabei warf eine Person auch eine Weinflasche. Größere Verletzungen gab es bei dem Streit jedoch nicht.
Die Beamten nahmen zwei Beteiligte in Gewahrsam.
In den vergangenen Tagen und Wochen sorgte die Untere Brücke in Bamberg immer wieder für Schlagzeilen - nun wurde dort auch nach einem Hin und Her eine Freischankfläche erlaubt.
Hab grad nen Kommentar abgeschickt, vermutlich hat´s nicht geklappt; nächster Versuch; betrifft Radverkehr in Bamberg. Einfach nur zum schmunzeln:
https://www.infranken.de/lk/bamberg/bamberger-22-hat-stimmungsschwankungen-erst-will-er-von-unfallort-fluechten-dann-verletzt-er-einen-polizisten-art-5265213
Der größte Irrweg ist die angedachte einseitige Bewirtschaftung auf der Unteren Brücke durch Gastronomen. Und auf der gegenüberliegenden Seite dröhnen dann weiterhin die Musikboxen, getrunken wird billig mitgebrachtes Bier oder Wein ? Ich glaube, es hakt.
Dass man sich seitens der Stadtoberen so hilflos ins Schicksal ergibt und gegen diese lärmenden Provokateure aber auch gar nix zielführendes unternimmt, außer Lichtmasten und ähnlichen Krampf, was für ein Armutszeugnis.
Aber auch zu den Gegnern (ADFC und grün-linke "wir-sind-gegen-alles"-Bewegung) einer beidseitigen Bewirtschaftung auf der Unteren Brücke hätte ich eine Alternative, denn es gibt so viele Möglichkeiten, vom Berggebiet in die Stadt zu radeln; da braucht man dieses kleine Brücklein wirklich nicht. Kleiner Umweg über die Markusbrücke und gut is; Bewegung ist schließlich gesund. Auf der einen Seite will man aufs Rad, aber wenn es 500 Meter Umweg geben soll, dann gehen die Griffel nach vorne.
Wie wäre es denn, als weiteren Vorschlag aus meiner Feder, wenn man parallel zur U.B. einen Fahrradsteg (vom Leinritt rüber zur Kapuzinerstraße) errichtet, breit genug, damit auch die Kamikaze-Schnellweg-Radler befriedigt wären, mitfinanziert durch die ADFC-Radlerfraktion ?
Und schon endet die Einigkeit wieder:
Die Parteien (Grüne, Linke) zu verteidigen, ist nicht mein Anliegen, das sollen sie selbst tun. Daß Rad- wie Fußverkehr umwegempfindlich sind, ist aber ein in der Verkehrswissenschaft bereits seit langem (an)erkanntes Phänomen. Es geht hierbei nicht darum, einer bestimmten Verkehrsart (unverdiente) Privilegien zuzuschanzen, sondern um die Verlagerung der Attraktivität hin zu menschen-, stadt- und umweltverträglichen Formen der Mobilität.
Zudem ist die Verbindung über die Markusbrücke und deren Fortsetzung mitnichten fahrradfreundlich gestaltet - und derzeit verschlimmert nahezu jede Maßnahme der Stadt im Bereich der Infrastruktur für den fließenden Radverkehr die Situation, indem sie zusätzliche Gefahrenquellen schafft.
Den Vorschlag des neuen Fahrradstegs hätte ich eher in eine Büttenrede zu Karneval oder auf den 1. April verortet.
Nix Karneval oder 1. April, @Ferenc; eine Stadt, die sich Fahrradstadt nennen will, sämtliche Straßen mit gelben Streifen bepappt, grüne Fahrradpfeile an großen Ampelkreuzungen anbringt, überbreite Fahrradwege anlegt zu Lasten des motorisierten Verkehrs, die wird doch in der Lage sein, einen Fahrradsteg zu errichten als Haupt-Fahrradverkehrsader von der Bergstadt auf die Insel ? Und der ADFC, der sonst über Hader nur mit Forderungen glänzt, sollte sich daran beteiligen. Nix ist umsonst oder kostenfrei im Leben; indirekt löhnt man immer für irgendwas.
Schön, dass Sie sich, bester @ferenc, wenigstens ein einziges Mal meiner Meinung anschließen konnten, was sich sehr wahrscheinlich nicht häufen wird. Wobei, wenn ich mit meiner Frau auf den E-Bikes unterwegs bin, scheuen auch wir die stark befahrenen Hauptstraßen, aber doch nicht aus Angst. Kein Autofahrer fährt uns bewusst über den Haufen. Meine Generation 60+ werden Sie und auch das Grüne Bamberg nicht mehr von diesem Fahrradwahn überzeugen können. Unser Enkel ist jetzt grad 3 Jahre alt geworden; bei dem könnte es allerdings klappen.
So ganz nebenbei noch: Laut FT kommt am kommenden Dienstag die Annalena Baerbock auf den Maxplatz. Verkehrschaos wird es kaum geben, denn die grüne Klientel wird dann doch hoffentlich grün-gemäß mit dem Radl unterwegs sein und die Familien selbstverständlich auf ihren Lastenbikes - die Kiddis vorne drin. Und wehe, ich sehe einen einzigen SUV mit jungen Eltern, aber dann .............. isses mir ah wurscht.
Solange keine Anwohner gestört werden, feiert, was das Zeug hält, Leute.