Das Bamberger Park-and-Ride-Angebot ist noch bis zum 31. Mai 2024 kostenlos, für danach kündigen die Stadtwerke an, dass die Nutzung in Zukunft kosten soll.
Bisher konnten Autofahrer in Bamberg den P+R-Service am Heinrichsdamm und in der Kronacher Straße außer an Sonn- oder Feiertagen kostenfrei nutzen. Das soll sich allerdings nach dem 31. Mai 2024 ändern, wie die Stadtwerke Bamberg berichten.
In Zukunft soll das beliebte Parkangebot nämlich Geld kosten, denn man wolle "beim ÖPNV nicht weiter sparen", wird Michael Fiedeldey, Geschäftsführer der Stadtwerke, zitiert. Letztes Jahr sorgte ein sogenanntes "Glory Hole" auf der Toilette des Parkplatzes am Heinrichsdamm für Aufsehen.
Neue Preise ab Juni: Park-and-Ride in Bamberg soll kostenpflichtig werden
Am Heinrichsdamm oder in der Kronacher Straße parken, mit dem Bus ins Bamberger Zentrum fahren und so dem manchmal stockenden Verkehr ausweichen. Der P+R-Service der Stadt ist bei vielen Autofahrern ein beliebtes Angebot, das bis zum 31. Mai 2024 noch kostenfrei nutzen lässt - das soll sich im Juni ändern. Um dafür zu werben, sei das Angebot für die Nutzer eine Zeit lang kostenlos gewesen, heißt es vonseiten der Stadtwerke.
In dieser Zeit habe das die Stadtwerke rund 2 Millionen Euro gekostet. "Wenn wir beim ÖPNV nicht weiter sparen wollen, müssen wir uns vom kostenfreien Park and Ride verabschieden", wird Geschäftsführer Michael Fiedeldey zitiert.
Ein Tagesticket inklusive Parkkarte und Fahrschein koste für eine Person 1,50 Euro, für eine Gruppe mit bis zu fünf Personen betrage der Preis 4 Euro. Wer das P+R-Angebot täglich nutzt, könne ein Jahresabo für monatlich 24,60 Euro abschließen. Ein Monatsticket koste 30 Euro. Mehr Nachrichten aus Bamberg und der Region gibt es in unserem Lokalressort.
Normalbürger, einfach laufen.
Passt,
Und die, die alles umsonst wollen, geht doch woanders hin, dort kostet es auch
Danke Stadtwerke Bamberg, wenn ich zusammen mit meiner Frau den P&R nutze, heißt das 2 Einzeltickets ziehen für jeweils 1,50 Euro, immerhin 1 Euro gespart im Vergleich zum Gruppenticket. Oder besser noch, gar nicht erst diese Stadt besuchen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
Wohl wieder ein Schritt um einen Besuch der Innenstadt unattraktiver zu machen.
Als Arbeitnehmer habe ich mich bereits vor einiger Zeit dagegen entschieden weiter in der Innenstadt zu arbeiten.
Die Parkplatzsituation in der Stadt, das absehbare Ende des kostenlosen P&R, die Busfahrpläne lediglich als grobe Empfehlung, keine digitale Anzeigetafel, die über die wirklichen Fahrzeiten informiert, auch der Zustand des P&R mit den Schotterstellflächen und Kettenabsperrungen. Da hat man bei einem kostenlosen Angebot drüber hinweg gesehen.
Abgesehen davon, wurde auch von Pendlern zum bilden von Fahrgemeinschaften der Parkplatz genutzt, all das wird sich jetzt verlagern und woanders zu Problemen führen.
also ich kann der neuregelung was positives abgewinnen. durch den zu erwartenden rückgang der nachfrage ist die haltestelle früh morgens nicht mehr so bevölkert und man muss nicht mehr so sehr aufpassen, dass irgend jemand auf die strasse rennt. gut dem postler seinen backwagen wird es treffen, aber was zählt so was in einer stadt, die marode schulen, keinen schlachthof dafür aber ein hoch subventioniertes theater hat. mal positiv in die zukunft schauen und immer schön prioritäten setzen.