Das Impfzentrum Bamberg schließt - Leiterin zieht im Interview Bilanz

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Bamberg: Impfzentrum schließt - Leiterin zieht im Interview Bilanz
Isabella Dietel-Curtis.
Bamberg: Impfzentrum schließt - Leiterin zieht im Interview Bilanz
Stadtarchiv/Sonja Seufferth

Das Impfzentrum Bamberg wird zum Jahreswechsel schließen. Leiterin Isabella Dietel-Curtis zieht nun in einem Interview Bilanz.

Das Impfzentrum schließt zum Jahreswechsel. Letzte Möglichkeit, sich in der Emil-Kemmer-Str. 33 in Hallstadt impfen zu lassen, ist am Samstag, 31. Dezember, von 9 bis 14 Uhr, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bamberg. Im Interview zieht Isabella Dietel-Curtis, Leiterin des Impfzentrums, Bilanz. 

Wie viele Personen kommen denn jetzt noch, um sich impfen zu lassen?
Von Dienstag bis Samstag werden um die 200 Impfungen verabreicht. 

In den vergangenen zwei Jahren wurde im Impfzentrum über 215.000 mal geimpft. Abgesehen von den Zahlen – worin liegt die eigentliche Leistung des Impfzentrums?
Unser Team hat in den vergangenen beiden Jahren einen wichtigen Anteil an der Bekämpfung der Pandemie geleistet. Die Mitarbeiter waren aufgrund der akuten Situation zu jeder Zeit über das übliche Maß hinaus bereit, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Außerhalb des Impfzentrums wurden Hunderte von Einsätzen mit den mobilen Impfteams durchgeführt, in Pflegeeinrichtungen in Stadt und Landkreis, beim Stadtteil-Impfen und den dezentralen Impfterminen in Gemeinden und natürlich in den Außenstellen am ZOB, der Konzerthalle und in Hirschaid - eine unglaubliche Teamleistung. Das Impfzentrum war dadurch ein wichtiger Eckpfeiler in der Versorgung der Bürger.

Wie schaut es denn mit Ihrem Team nach der Schließung zum 31. Dezember aus. Ist es von Arbeitslosigkeit bedroht oder gibt’s eine Perspektive?
Soweit möglich haben wir uns bemüht, die Mitarbeiter bei der Suche nach neuen Beschäftigungen zu unterstützen. Das medizinische Personal hat durch die Bank schon neue Aufgaben ab dem 1. Januar in Kliniken und Praxen gefunden. Bei den Verwaltungsmitarbeitern sieht es jedoch etwas anders aus, sodass sich einige Mitarbeiter noch auf der Suche nach einer neuen Anstellung befinden und vorerst in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.