• Bamberg soll neuen Club bekommen
  • Heimisch Kneipen-Club "aus Laiensicht fertig"
  • Eröffnung verzögert sich noch - Unstimmigkeiten zwischen Verpächter und Pächter
  • Das ist geboten: Musikrichtungen, Größe und andere Pläne

Alexander Schwab wollte bereits seit längerem einen neuen Club in Bamberg eröffnen. Dafür pachtete er die Räumlichkeiten in der Wallensteinpassage (Lange Straße 3) und nahm umfangreiche Umbauarbeiten vor. Der Club ist mittlerweile eingerichtet - es müssen lediglich noch einige bauliche Maßnahmen durchgeführt werden. Allerdings gibt es auch Unstimmigkeiten mit dem Verpächter.

Neuer Club in Bamberg steht in Startlöchern - Unstimmigkeiten verzögern Eröffnung

"Die Aussichten sind da, die Räumlichkeiten an sich fertig", erklärt Alexander Schwab gegenüber inFranken.de. In den sozialen Netzwerken wurde für den Heimisch Kneipen-Club umfangreich geworben - Ende 2020 brechen die Posts dann plötzlich ab. "Der Boden liegt, die sanitären Anlagen sind auch gemacht. Wir sind aus Laiensicht fertig." Lediglich einige bauliche Mängel müssten noch beseitigt werden, auch behördliche Auflagen seien noch nicht zur Genüge erfüllt. An diesem Punkt stocken die Arbeiten aktuell.

"Es gibt Unstimmigkeiten zwischen meiner Firma und dem Verpächter", schildert Alexander Schwab. Diese Unstimmigkeiten seien so weit gegangen, dass sich außergerichtlich nicht geeinigt werden konnte. Deshalb steht laut Schwab im Oktober ein Gerichtstermin an. 

Ursprünglich hatte Schwab keine "reine Clubgeschichte" geplant. Ihm gehört auch eine Shisha-Bar in Bamberg. "Es sollte eine Baratmosphäre sein, mit Musik und Tanz. Am Schluss natürlich mit Party", erläutert der Geschäftsführer. 

"Da könnte sich sehr schnell, rasant etwas tun": Schwab hofft auf Fortschritte

Seinen Traum vom Club hat Alexander Schwab jedoch längst nicht abgeschrieben: "Ich habe den Pachtvertrag noch 13 Jahre", erklärt er. "Da könnte sich sehr schnell, rasant etwas tun. Es fehlt nur noch der letzte Schliff." Nach den  letzten Maßnahmen, die dann frühestens 2022 stattfinden würden, soll in dem Club dann ein breites Musikangebot laufen. Geplant sind unter anderem Techno, Reggaeton, Rap, Electro und Black. Die Gastrofläche umfasst über 350 Quadratmeter. Es wird mindestens zwei Bars geben.

Ebenfalls wegen Unstimmigkeiten mit dem Vermieter muss in Bamberg eine Traditionsgaststätte schließen - und das nach 24  Jahren. Ende September macht die Bar dicht.