• Corona-Regelung im Einzelhandel: Zutrittsbeschränkung mit 2G
  • Ausnahme: Läden des täglichen Bedarfs, unter anderem Schuhgeschäfte
  • Bamberg und Kulmbach: Zwei Geschäfte von Schuh Mücke mit Zugangsbeschränkung
  • Das gilt in Schuh-Mücke-Filialen: Unternehmen klärt auf

Am 8. Dezember 2021 trat in Bayern, wie von der Bund-Länder-Konferenz beschlossen, die Corona-Regelung in Kraft, dass im Einzelhandel fortan eine Zugangsbeschränkung mit 2G gilt - ausgenommen davon sind nur Läden des täglichen Bedarfs. Zu diesen gehören unter anderem Schuhgeschäfte. wie die bekannte Kette Schuh Mücke. Doch in den sozialen Medien herrscht Verwirrung. So berichtet eine Nutzerin in einer Facebook-Gruppe, dass ein Verwandter bei einem Besuch bei Schuh-Mücke 2G-Kontrollen am Eingang erlebt habe. 

Schuh Mücke: Unternehmen klärt auf - in diesen Geschäften der Kette gilt 2G

Es gibt es zwei fränkische Filialen des Unternehmens, in denen die 2G-Regel flächendeckend gilt. Davon betroffen seien das Sportmarkenoutlet Bamberg am Laubanger 19c, sowie das KU 13 Sneakerlabor in der Bayreuther Straße 11 in Kulmbach. "Das liegt daran, dass dort jeweils der Textilanteil überwiegt", erklärt eine Sprecherin auf Anfrage von inFranken.de.

Durch den hohen Anteil an Kleidung zählen die beiden Filialen demnach nicht als Schuhgeschäfte. Deshalb müssen Kund*innen hier schon am Ladeneingang ihren 2G-Nachweis bereithalten - unabhängig davon, was sie kaufen möchten.

In den restlichen Geschäften von Schuh-Mücke in Franken, darunter auch in Nürnberg-Mögeldorf und Trosdorf, gelte für das Schuhsortiment keine 2G-Zugangsbeschränkung. "Unsere Bekleidungssortimente unterliegen der 2G-Regel", informiert das Unternehmen auf seiner Homepage. Diese Bereiche seien im Laden abgetrennt. 

Anders als in Bayern wurde in Niedersachsen die 2G-Regel im Einzelhandel gekippt. Ist das auch für Bayern denkbar? Gesundheitsminister Klaus Holetschek äußert sich zu der umstrittenen Maßnahme.