Sie seien nach Bamberg geholt worden, "um das große Lager endlich zu füllen", kritisiert der Verein "Freund statt fremd", der sich die Unterstützung Asylsuchender in Bamberg und Umgebung zur Aufgabe gemacht hat. Sein Vorwurf klingt nach staatlicher Willkür.

Davon könne keine Rede sein, hält Oliver Hempfling, der Sprecher der Regierung in Bayreuth, dagegen. Das neue Asylgesetz habe die Verlegung der rund 230 Personen in das Aufnahme- und Rückführungszentrum (ARE) erforderlich gemacht.

Er bestätigt, dass in der vergangenen Woche eine ungewöhnlich große Zahl von so genannten Balkanflüchtlingen in die Unterkunft an der Birkenallee gebracht wurde. Es handelt sich um Menschen, die bisher in Gemeinschaftsunterkünften in Ober-, Mittel- und Unterfranken, in Niederbayern und der Oberpfalz lebten.