Wladimir Kaminer macht Deutschland zum exotischen Reiseziel, Jan Weiler überlebt die Pubertät seiner Kinder. Beim BamLit 2026 zeigen beide, warum sie zu den witzigsten Autoren des Landes zählen.
Manchmal braucht es den Blick von außen, um die eigene Heimat wirklich zu verstehen. Wladimir Kaminer, der Meister der liebevoll-ironischen Alltagsbeobachtung, macht genau das: Er verwandelt Deutschland in ein exotisches Reiseziel voller skurriler Entdeckungen. Am 9. März 2026 kommt der "Russendisko"-Autor in den Kulturboden Hallstadt und präsentiert "Das geheime Leben der Deutschen" – eine literarische Expedition zu flüssigem Gold, seltsamen Tänzen und den unglaublichsten Momenten direkt vor der Haustür.
Nur drei Tage später, am 12. März, übernimmt Jan Weiler die Bühne im Bamberger Literaturfestival und beweist, dass auch das Familienleben ein Abenteuer der besonderen Art ist. Weilers "Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren" ist die große Gesamtschau seiner legendären Pubertier-Saga – von Urzeitkrebs Holger über Partys, Pickel und Popkonzerte bis zum tränenreichen Auszug aus dem heimischen Nest.
Robin Alexander, Andrea Sawatzki, Margit Auer: 11. Bamberger Literaturfestival mit Top-Programm
Literatur, die bewegt, Geschichten, die berühren, und Autorinnen und Autoren zum Anfassen – das Bamberger Literaturfestival bietet in seiner elften Auflage ein Programm der Superlative. Rund 85 Veranstaltungen warten auf Besucherinnen und Besucher, darunter 40 Lesungen für Erwachsene und 45 speziell konzipierte Events für Kinder. Noch bis Ende April finden beim BamLit 2026 Lesungen mit vielen prominenten Gästen statt.
Das BamLit 2026 überzeugt nicht nur durch sein Star-Aufgebot, sondern auch durch die außergewöhnliche Vielfalt: Von Sachbüchern und Romanen über Kinder- und Jugendliteratur bis hin zu multimedialen Formaten mit Musik und Naturfotografie ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die Veranstaltungsorte – vom ETA-Hoffmann-Theater über den Kulturboden Hallstadt bis zum ERTL-Zentrum – verleihen jeder Lesung ihr ganz eigenes Flair. Erstmals liegt ein besonderer Fokus auf der Leseförderung für junge Menschen, mit exklusiven Workshops und Signierstunden, die Kindern und Jugendlichen Bücher auf kreative Weise näherbringen und die Freude am Lesen dauerhaft stärken. Tickets für das Bamberger Literaturfestival 2026 gibt es auf unserem Ticketportal* - allerdings sind mehrere Veranstaltungen bereits ausverkauft.
9. März: Wladimir Kaminer – Das geheime Leben der Deutschen im Kulturboden Hallstadt
Wladimir Kaminer, der Meister der liebevoll-ironischen Alltagsbeobachtung und einer der erfolgreichsten deutsch-russischen Schriftsteller, kommt am 9. März 2026 in den Kulturboden Hallstadt. Mit seinem unverwechselbaren Blick auf Deutschland lädt er das Publikum ein, die eigene Heimat neu zu entdecken – als wäre sie ein exotisches Reiseziel.
Wenn Deutsche das Besondere und Exotische suchen, reisen sie in ferne Länder. Dabei müssten sie nur über den Zaun schauen, nur um die Ecke biegen, und schon würden sie die unglaublichsten Entdeckungen machen. Denn mitten in Deutschland findet man flüssiges Gold, kann sich in seltsame Tänze einreihen oder einer Krönung beiwohnen. Mit liebevoller Geduld und freundlicher Neugier nähert sich Kaminer dem geheimen Leben der Deutschen – und fördert dabei ebenso viel Erheiterndes wie Erstaunliches zutage.
Seit seinem Durchbruch mit "Russendisko" im Jahr 2000 hat sich der gebürtige Moskauer als scharfsinniger Chronist des deutschen Alltags etabliert. Seine Geschichten sind Fundstücke aus einer Welt, die uns vertraut erscheint und doch voller Überraschungen steckt. Mit seinem besonderen Sinn für Humor öffnet Kaminer die Augen für gänzlich unbekannte Seiten von Land und Leuten – und zeigt, dass die größten Abenteuer oft direkt vor der Haustür warten. Ein Abend voller Geschichten, die zum Lachen bringen und gleichzeitig den Blick schärfen für die kleinen Wunder des deutschen Alltags. Die Lesung findet im Kulturboden Hallstadt statt – Tickets gibt es hier*.
12. März: Jan Weiler – "Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren" in Bamberg
Jan Weiler, Autor, Journalist und einer der erfolgreichsten deutschen Humoristen der Gegenwart, gastiert am 12. März 2026 in Bamberg. Mit seiner unnachahmlichen Beobachtungsgabe und seinem feinen Gespür für die Absurditäten des Familienlebens hat sich Weiler seit Jahren ein treues und begeistertes Publikum erspielt. Der 1967 in Düsseldorf geborene Autor besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und war von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin tätig. Sein erster Roman "Maria, ihm schmeckt's nicht" (2003) gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten zwanzig Jahre – die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. Seitdem begeistert er Leserinnen und Leser mit ebenso warmherzigen wie pointierten Geschichten über das alltägliche Chaos des Familienlebens.
Im Mittelpunkt des Abends steht die große Pubertier-Gesamtschau: "Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren". Weiler spannt dabei einen weiten Bogen von der legendären Begegnung mit dem unheimlichen Urzeitkrebs Holger über die ersten Warnzeichen der Pubertät seiner Kinder bis hin zu den glanzvollen Höhepunkten zwischen Partys, Pickeln und Popkonzerten. Und schließlich der unvermeidliche Auszug der Pubertiere aus dem heimischen Nest – samt der bangen Frage: Und was nu? Natürlich gibt es in den besten Texten der Pubertier-Ära auch ein Wiedersehen mit Ulrich Dattelmann, Besuche im Pubertier-Labor und brandneue Stücke, die das Publikum zum ersten Mal erleben darf.
Der Abend in der Räumlichkeiten der Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH (Dr.-Robert-Pfleger-Straße 12) verspricht einen mitreißenden Lesungsabend voller Witz, Wiedererkennungswert und herzlicher Komik. Jan Weiler versteht es wie kein Zweiter, die kleinen und großen Dramen des Familienalltags so zu erzählen, dass man gleichzeitig lacht und nickt – weil man selbst mittendrin steckt oder gesteckt hat. Ein Abend für alle, die Kinder haben, Kinder waren oder einfach wissen wollen, wie man das alles überlebt.
17. März: Robin Alexander – "Letzte Chance" auf dem Kulturboden Hallstadt
Robin Alexander, einer der renommiertesten politischen Journalisten Deutschlands, kommt am 17. März 2026 auf den Kulturboden Hallstadt. Der 1975 geborene Autor und stellvertretende Chefredakteur Politik der Welt zählt seit Jahren zu den profiliertesten Stimmen im politischen Berlin. Nach Stationen bei der taz und Vanity Fair wechselte er 2008 zur Welt-Gruppe und wurde 2013 mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Sein Buch "Die Getriebenen. Merkel und die Flüchtlingspolitik" (2017) stand wochenlang an der Spitze der Bestsellerliste und diente als Grundlage für ein ARD-Dokudrama, das 2020 ein Millionenpublikum erreichte. Mit seinem Podcast "Machtwechsel" diskutiert er wöchentlich mit Dagmar Rosenfeld die drängendsten politischen Fragen Deutschlands.
Im Mittelpunkt des Abends steht sein neues Buch: „Letzte Chance. Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie". Alexander blickt darin hinter die Kulissen einer der entscheidendsten Phasen der deutschen Politik – vom zermürbenden Machtkampf zwischen Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner bis zu den jähen Wendemanövern der Union beim Umgang mit der AfD und der Schuldenbremse. Im Zentrum steht die Frage: Ist Friedrich Merz der Aufgabe gewachsen, die vor ihm liegt? Denn der neue Kanzler muss meistern, woran die Ampel gescheitert ist – Wirtschaftskrise, Klimawandel, Migration und die Aufrüstung der Bundeswehr –, während Trumps Wiederwahl und Russlands Vormarsch Deutschlands Rolle in der Welt grundlegend verändern.
Alexander zeichnet ein ebenso glänzend recherchiertes wie packend erzähltes Bild davon, wie eine zersplitterte Parteienlandschaft und eine polarisierte Öffentlichkeit stabile Mehrheiten fast unmöglich machen. Sein Buch beschreibt, was auf dem Spiel steht, falls die neue Regierung – vielleicht die letzte Koalition der politischen Mitte – scheitern sollte. Ein Abend für alle, die verstehen wollen, wie Macht in Deutschland wirklich funktioniert – und warum die Demokratie so unter Druck steht wie selten zuvor.
21. März: Andrea Sawatzki – "Biarritz" im ETA Hoffmann Theater Bamberg
Andrea Sawatzki, preisgekrönte Schauspielerin und erfolgreiche Autorin, stellt am 21. März 2026 ihren neuen Roman "Biarritz" im historischen ETA Hoffmann Theater Bamberg vor. Die 1963 geborene Sawatzki ist einem breiten Publikum aus Film und Fernsehen bekannt, insbesondere durch ihre Rolle als Frankfurter Tatort-Kommissarin. Doch auch als Schriftstellerin hat sie sich längst einen Namen gemacht. Mit ihrem hochgelobten Roman "Brunnenstraße", erschienen 2020, zeigte sie ihre Fähigkeit, persönliche und tiefgründige Geschichten zu erzählen. "Biarritz" ist ihr zweites Werk, das sich einer intensiven Mutter-Tochter-Beziehung widmet und erneut mit ihrer starken Erzählsprache überzeugt.
In "Biarritz" begleiten die Leser Emmi, die seit Jahren in einem Altersheim lebt und jegliche Kommunikation mit der Außenwelt eingestellt hat. Ihre einzige Verbindung ist die Freundschaft zu Marianne, einer Mitbewohnerin des Heims. Emmis Tochter Hanna scheint kaum Zugang zu ihrer Mutter zu finden – die Beziehung ist von Schmerz und Schuld geprägt, die sich über Jahre hinweg aufgebaut haben. Schließlich fasst Hanna einen mutigen Entschluss: Sie plant einen letzten großen Ausflug mit ihrer Mutter und Marianne, um die unentwirrbaren Verstrickungen ihrer Vergangenheit aufzubrechen. Mit großer Sensibilität und emotionaler Tiefe erzählt Sawatzki vom schwierigen Umgang mit familiären Beziehungen und der Suche nach Erlösung.
Das ETA Hoffmann Theater, bekannt für seine einzigartige Atmosphäre, bildet den perfekten Rahmen für diesen literarischen Abend. Auf 160 Seiten entfaltet sich in "Biarritz" ein emotionales Drama, das durch Sawatzkis präzise Beobachtungsgabe und ihre intime Erzählweise besticht. Mit ihrem neuesten Werk beweist die Autorin einmal mehr, dass sie nicht nur vor der Kamera brilliert, sondern auch als Schriftstellerin dazu in der Lage ist, Leserinnen und Leser mit Geschichten zu bewegen, die von der Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen zeugen. E.T.A. Hoffmann zählt du den bekanntesten Persönlichkeiten, die in Bamberg gelebt haben. Am 24. Januar 2026 wäre der Komonist, Zeichner und Schrifsteller 250 Jahre alt geworden. Wer bei einem Stadtrundgang durch Bamberg die Augen offen hält, kann viele Anspielungen auf den Künstler und dessen Werke erkennen - obwohl er die Stadt nicht mochte.
12. April: "Wie alt bist Du eigentlich?" – Mariele Millowitsch, Johanna Gastdorf und Jan-Gregor Kremp im Kulturboden Hallstadt
„Ja hast du mich denn nicht kommen sehen?", spricht das Alter, „Ich weiß, ich komme immer ungelegen! Niemand mag mich!" – Am 12. April 2026 widmen sich Mariele Millowitsch, Johanna Gastdorf und Jan-Gregor Kremp im Kulturboden Hallstadt einer der großen Fragen des Lebens: dem Älterwerden. Gemeinsam mit Musiker Olaf Weiden gestalten die drei renommierten Schauspieler einen Abend zwischen Texten und Musik, der das Alter weder verklärt noch verteufelt – sondern ihm mit Humor, Tiefe und Lebenslust begegnet.
Und was jetzt? Aufgeben ist keine Option. Weitermachen, sich interessieren, Anteil nehmen, loslassen! Weiter, immer weiter! In „Wie alt bist Du eigentlich?" verbinden sich Rückblicke und Aussichten zu einem vielschichtigen Porträt des Alterns. Die drei Ausnahmekünstler, die dem deutschen Publikum aus unzähligen Film- und Theaterproduktionen vertraut sind, nähern sich dem Thema mit jener Mischung aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit, die das Leben selbst auszeichnet.
Mariele Millowitsch, bekannt aus der legendären „Lindenstraße" und zahlreichen Tatort-Folgen, Johanna Gastdorf, vielfach ausgezeichnete Theater- und Filmschauspielerin, und Jan-Gregor Kremp, der unter anderem durch die Serie „Der letzte Bulle" bundesweite Bekanntheit erlangte, schaffen gemeinsam einen Abend, der berührt und befreit zugleich. Begleitet von der Musik Olaf Weidens entsteht ein Kaleidoskop aus Gedanken, Gefühlen und Erkenntnissen über das Älterwerden – nachdenklich, heiter und voller Lebensweisheit. Die Veranstaltung findet im Kulturboden Hallstadt statt – Tickets gibt es hier*.
14. April: Kinderlesung mit "Sams"-Autor Paul Maar
Das Sams steht im Mittelpunkt einer fröhlichen Kinderlesung am 14. April 2026 mit Paul Maar und David Saam. Um 16 Uhr werden im Autohaus Maier in Schlüsselfeld die lustigen Abenteuer des frechen Wesens durch Geschichten und Musik zum Leben erweckt.
22. April: Margit Auer – "Die Schule der magischen Tiere" im Kulturboden Hallstadt
Margit Auer, die Autorin der erfolgreichen Kinderbuchreihe "Die Schule der magischen Tiere", begeistert am 22. April 2026 ihre jungen Leserinnen und Leser im Kulturboden Hallstadt. Die Journalistin und Schriftstellerin gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautoren Deutschlands und hat mit ihrer Reihe, die mittlerweile auch als Kinofilm adaptiert wurde, Millionen Kinder in eine fantasievolle Welt voller Abenteuer und Magie entführt. Mit humorvollen und spannenden Geschichten, die Freundschaft, Zusammenhalt und Mut thematisieren, hat Margit Auer eine unverwechselbare Marke geschaffen, die Generationen von Kindern begleitet.
Die Veranstaltung dreht sich rund um die beliebte Buchreihe "Die Schule der magischen Tiere", die mit ihrem einzigartigen Konzept Kinder weltweit begeistert. In dieser außergewöhnlichen Schule erhalten Kinder magische Tiere, die ihre treuen Begleiter und besten Freunde werden. Gemeinsam erleben sie spannende Abenteuer und lernen wichtige Lektionen fürs Leben. "Die Schule der magischen Tiere - Land unter*" (erschienen 2025) ist bereits der 16. Band der Reihe. Margit Auer versteht es meisterhaft, komplexe Themen wie Freundschaft und Selbstvertrauen auf eine kindgerechte und unterhaltsame Weise zu vermitteln. Ihr jüngstes Buch aus der Reihe, das ebenfalls Teil der Lesung sein wird, entführt erneut in diese zauberhafte Welt und lädt Kinder dazu ein, selbst Teil des magischen Geschehens zu werden.
Der Kulturboden Hallstadt bietet den idealen Rahmen für diese interaktive und fantasievolle Veranstaltung, die speziell für Kinder ab 8 Jahren konzipiert ist. Margit Auer schafft es, ihre jungen Zuhörer mit ihrer lebendigen Erzählweise und ihrem sympathischen Auftreten zu fesseln. Die Lesung wird durch spannende Geschichten, lebhafte Dialoge und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Ein magischer Nachmittag, der die Fantasie anregt und die Freude am Lesen weckt.
21. April: Thomas Hussung – "Das kleine Böse Buch" im Eventraum ERTL-Zentrum Hallstadt
Thomas Hussung, Illustrator und Autor der schaurig-witzigen Bestsellerreihe "Das kleine Böse Buch", kommt am 21. April 2026 um 16 Uhr in den Eventraum im ERTL-Zentrum Hallstadt (2. OG). Der 1990 in Baden-Württemberg geborene Hussung studierte von 2011 bis 2014 Kommunikationsdesign in Hamburg und ist heute als selbstständiger Illustrator und Autor tätig. Seine Leidenschaft gilt Monster, Gespenstern und allerlei schaurigen Fabelwesen – und genau diese bevölkern auch die Seiten seines großen Bucherfolgs. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und verspricht einen Nachmittag voller Gruselspaß, Rätseln und Mitmachmomente.
Im Mittelpunkt des Nachmittags steht die interaktive Lesung rund um "Das kleine Böse Buch" – eine der erfolgreichsten Kinderbuchreihen der letzten Jahre. Ob das kleine böse Buch wirklich so böse ist, wie es behauptet? Das erfahren die jungen Besucherinnen und Besucher hautnah: mit kniffligen Rätseln, schaurig-lustigen Geschichten und einem gehörigen Schuss Gruselfaktor. Thomas Hussung nimmt sein Publikum auf eine mitreißende Reise in eine Welt voller unheimlicher Wesen und überraschender Wendungen – zum Mitmachen, Mitraten und Miterleben.
Die Veranstaltung ist ideal für Kinder, die Lust auf etwas mehr Gänsehaut haben, und für alle, die wissen möchten, was passiert, wenn ein Buch selbst das Sagen übernimmt. Ein unvergesslicher Nachmittag für kleine Gruselfreunde und große Abenteuerherzen – im gemütlichen Eventraum mitten in Hallstadt.
27. April: Julia Engelmann – "Himmel ohne Ende" im Ertl-Zentrum Hallstadt
Julia Engelmann, die mit ihrem Poetry-Slam-Text "Eines Tages, Baby" 2014 zum viralen Phänomen wurde und seitdem Millionen Menschen mit ihrer Lyrik berührt, präsentiert am 27. April 2026 ihren ersten Roman "Himmel ohne Ende" im Ertl-Zentrum in Hallstadt. Die Bestsellerautorin, Sängerin und Schauspielerin wagt mit diesem Werk den Sprung von der Lyrik zur erzählenden Prosa – und erzählt eine Geschichte über Einsamkeit, erste Liebe und die Kraft der Hoffnung.
Charlie ist fünfzehn und vermisst ihren Vater, besonders seit ihre Mutter wieder einen Mann hat – ausgerechnet den Kellner vom Italiener um die Ecke. Ihre beste Freundin hat sie an ihre beste Feindin verloren und scheint sich auch noch den Jungen schnappen zu wollen, in den Charlie verknallt ist. Seitdem spricht niemand mehr mit Charlie, außer um sich über sie lustig zu machen. Eine große Einsamkeit macht sich in dem jungen Mädchen breit, es scheint, als befinde sich zwischen ihr und der Welt eine Glasscheibe.
Doch dann kommt Pommes, der eigentlich Kornelius heißt und der hell ist und fröhlich und alles das, was Charlie nicht zu sein meint. Er macht aus der Glasscheibe ein Autofenster, das man runterkurbeln kann, durch das Charlie ihre Hand endlich wieder in den Himmel strecken kann. Mit der ihr eigenen poetischen Sprache erzählt Julia Engelmann von den großen Gefühlen der Jugend, von Verlust und Neuanfang, von der Sehnsucht nach Zugehörigkeit und der befreienden Kraft einer Freundschaft, die alles verändert.
Die 1992 in Elmshorn geborene Künstlerin, die heute in Berlin lebt, hat mit mehreren Lyrikbänden bereits Bestsellererfolge gefeiert. Ihr Poetry-Slam-Text "Eines Tages, Baby" erreichte bisher 14 Millionen Views und machte sie zu einer der bekanntesten Stimmen ihrer Generation. Mit "Himmel ohne Ende" beweist Engelmann nun auch als Romanautorin ihr außergewöhnliches Erzähltalent. Die Lesung findet im Ertl-Zentrum in Hallstadt statt – Tickets gibt es hier*.
Weitere empfehlenswerte Veranstaltungen beim BamLit 2026
Mittwoch, 18. März 2026, 19.30 Uhr: Mäc Härder, Oliver Tissot & Fredi Breunig - Die fränkische Lebenslust; Ort: Bürgerhaus Lechner Bräu Baunach - Tickets gibt es hier*
Freitag, 20. März 2026, 19.30 Uhr: ETA Hoffmann-Abend - Portrait, Lesung und Konzert mit Nevfel Cumart; Ort: ETA Hoffmann Gymnasium Bamberg - Tickets gibt es hier*
Für weitere Informationen rund um die Veranstaltungen und Tickets kannst du dich hier informieren*.
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