Am Samstagmittag (01.01.2022) gegen 10.30 Uhr kam es auf der A73 in Fahrtrichtung Nürnberg kurz nach der Anschlussstelle Bamberg Süd zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Auto krachte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines Lkw. Der Lkw hatte nach ersten Informationen von News5 etwa 40 Tonnen Sahne geladen hatte.

Anschließend wurde das Auto etwa 130 Meter hinter dem Lkw mit geschliffen. Der 32-jährige Autofahrer überlebte den Unfall nicht und starb an seinen Verletzungen. Wie es zu dem Zusammenstoß gekommen ist, ist bislang noch unklar. Ein Sachverständiger ist derzeit vor Ort. Derzeit laufen an der Unfallstelle noch die Bergungs- und Aufräumarbeiten.

A73: Sachverständiger soll Ursache klären

Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Am ersten Januar greift in Deutschland das Feiertagsfahrverbot für viele Lastwagen. "Das macht die Sache besonders tragisch, da heute ja kaum Lkw unterwegs sind und der Autofahrer dennoch mit einem kollidiert ist", erklärt Polizist Werner Schnödt gegenüber News5. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der entstandene Sachschaden auf zirka 70.000 Euro. Die A73 ist für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Mit Hilfe der Bamberger Feuerwehr können die sich aufstauenden Fahrzeuge auf der Bundesstraße B505 abgeleitet werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg unterstützt ein Gutachter die Beamten der Verkehrspolizei Bamberg bei der Klärung der Unfallursache. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz und übernahm die fotografische Dokumentation aus der Luft.

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