Mit Burkardroths neuem Bürgermeister Daniel Wehner ist auch eine neue Idee in die Marktgemeinde eingezogen. Für jedes Neugeborene bekommen Eltern einen Obstbaum, den sie in ihren Garten oder auf einem Gemeindegrundstück pflanzen können. Die Idee stieß bei den Eltern des Jahres 2020 auf große Resonanz. Nahezu alle Eltern haben mitgemacht. "Wir haben die Kinder angeschrieben. Die Eltern hatten dann Zeit sich zu melden und eine Baumsorte auszuwählen."

27 Bäume übergeben

Äpfel, Birnen, Süßkirsche, Mirabellen und Zwetschgen wählten die Eltern aus. Insgesamt konnte Daniel Wehner 27 Bäume übergeben. Ausschließlich Halbstämme gab es in diesem Jahr. Es sei aber auch denkbar, dass in künftigen Jahren andere Arten zur Verfügung stehen, sollten Eltern dies wünschen.

Wer kein eigenes Grundstück habe oder keine Möglichkeit einen Halbstamm zu setzen, der könne den Baum, natürlich in Absprache mit der Gemeinde, auf einem Grundstück der Gemeinde pflanzen. Der Baum stehe der Familie auch hier zur Verfügung. Eine entsprechende Tafel werde angebracht. Die Familie müsse sich natürlich auch um den Baum kümmern. Wässern, zumindest in den ersten Jahren, die entsprechenden Rückschnitte und Pflegearbeiten vornehmen und das Obst ernten.

Der Obstbaum, einen Verbissschutz und einen Befestigungspfosten überreichten der Bürgermeister und Bauhofmitarbeiter an die jungen Eltern. Mit der Idee möchte Daniel Wehner nicht nur die neuen Erdenbürger begrüßen und ein Geschenk machen, sondern auch den Gedanken des Klimaschutzes und der Biodiversität stärken. "Ein Mann soll in seinem Leben einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und ein Kind zeugen", lacht Wehner. Das unterstütze die Gemeinde nun auch ganz praktisch - zumindest das Baum pflanzen. Ein Baum sei ein schönes Symbol, die Kinder könne mit ihrem Baum aufwachsen und sich über die Früchte freuen. Zudem gehe es im Markt Burkardroth auch um den Erhalt von Streuobst, was auf diese Weise ebenfalls gefördert werde.