Die Maßnahme neigt sich dem Ende entgegen, wie Vorsitzender Heinrich Weingärtner in der Jahresversammlung sagte.
"Wir liegen im Kostenrahmen. Elektrik, Innenputz und Haupttor sind noch zu erledigen. Letzte Details wie zu Bodenbelag klären wir noch in der Vorstandschaft", erläuterte Weingärtner den Sachstand. Als weitere Punkte sprach er den Baumschnittkurs mit Gärtnermeister Edgar Christel aus Hambach, das zweitägige Sommerfest am TSV-Gelände sowie
die Vogelstimmen- und Familienwanderung an. "Wir planten noch einen Busausflug nach Schmalkalden. Aber die Resonanz war zu gering, so dass wir die Tour absagen mussten."
Über die Finanzen berichtete Christian Duda. In die Halle habe man bisher 15 000 Euro, vor allem in Form von Materialien gesteckt. Veranschlagt sind 18 000 Euro. "In der Summe werden wir diesen Rahmen einhalten können", meinte er. Beschafft wurde ein neuer Vertikutierer zu 650 Euro. Die Ausleihgebühren für die Geräte deckten allerdings nicht die Reparaturkosten. Immerhin: "Trotz des Hallenbaus stehen wir nicht schlecht da, uns muss nicht bange vor der Zukunft sein", rundete Duda seinen Bericht ab. Die Belege hatten Otmar Benkert und Stefan Geiger geprüft, sie bestätigten eine gründliche und lückenlose Buchführung.


Ehrungen

Elf Mitglieder, von denen allerdings nur drei anwesend waren, zeichnete der Vorstand für ihre Treue aus, nämlich Edwin Servatius und Bärbel Steinkohl für 40 Jahre, Horst Beutert, Dorothea Brunner, Jürgen Nöth und Heinz Wagner für 25 Jahre sowie Manfred Fischer, Liselotte Kuhn, Roland Lohwasser, Frank Mützel und Günter Sturm für zehn Jahre.
Zügig liefen die Neuwahlen, die die bisher Verantwortlichen bestätigte. Als Vorsitzender erhielt Heinrich Weingärtner das Vertrauen, als 2. Vorsitzender Thorsten Borst, als Schriftführer Robert Besendorf und als Kassier Christian Duda. Thomas Duda, Stefan Melchner, Frank Mützel und Wilhelm Mützel stellten sich als Beisitzer zur Verfügung. Den Vergnügungsausschuss bilden Rudolf Baier, Thorsten Borst, Günther Müller und Klaus Wiesner. Als Garten- und Gerätefachwart stellte sich Richard Jodl zur Verfügung. Die Kasse prüfen Otmar Benkert und Stefan Geiger.
Thomas Duda und Horst Klieber sprachen die Punkte "Attraktivität des Vereins steigern und neue Mitglieder gewinnen" an. Junge Bürger stießen kaum zum Verein. Dabei ging es um Fragen wie "Ist der Name Siedlervereinigung noch zeitgemäß" und "Was können wir bieten, um Bewohner anzulocken?". Vorsitzender Weingärtner ergänzte, dass es 2015 nur einen Zu-, aber neun Abgänge - darunter fünf Sterbefälle - gab. "Wir bieten Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung rund um Haus und Garten und verfügen über einen beachtlichen Gerätepark. Nicht zu kurz kommen gesellige Angebote, auch wenn der Jahresausflug nicht zustande kam", fügte er an. Auch die Mitgliederzahl mit über 150 Personen könne sich sehen lassen. Ein Rezept für mehr Resonanz fand sich in der Versammlung nicht, es zu finden, bleibt Hausaufgabe.