Bei einem Auffahrunfall am Dienstagnachmittag auf der A7 bei Elfershausen ist ein 60-jähriger Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt worden und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Mann wurde leicht verletzt, die Autobahn war bis 23 Uhr in Richtung Fulda teilweise gesperrt.

Gegen 16 Uhr kam es zum Zusammenstoß zweier Lastzüge, die auf der Steigungsstrecke der A7 nördlich der Anschluss-Stelle Hammelburg in Richtung Fulda unterwegs waren. Ein 41-jähriger Lkw-Fahrer parkte mit seinem Gliederzug auf dem Seitenstreifen der A7 kurz nach dem Parkplatz bei Elfershausen. Das Gespann stand etwa zehn Minuten, als ein Lkw-Fahrer aus Niedersachsen ungebremst in das Heck des stehenden Anhängers fuhr, berichtet die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck am Mittwochvormittag. Durch den Aufprall wurde das Führerhaus total zerstört.

Wie durch ein Wunder wurde der 60-jährige Niedersachse nur leicht verletzt und konnte von der Feuerwehr aus seinem Führerhaus gerettet werden. Beide Fahrer wurden nach der Erstversorgung vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

 Ein Bergungsteam versuchte, die beiden Zugmaschinen und die Anhänger voneinander zu trennen. Für die Bergung veranschlagte die Polizei mehrere Stunden. Im Feierabend- und Rückreiseverkehr bildete sich ein bis zu elf Kilometer langer Stau bis südlich der Abfahrt Hammelburg. 

Bei der Unfallaufnahme wurde die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck von den Feuerwehren aus Hammelburg und Euerdorf und der Autobahnmeisterei Oberthulba unterstützt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro.