Zwei Bezirksligisten greifen nach dem Pokalsieg

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Das dritte Wiedersehen: In der Bezirksliga verlor Andreas Graup (am Ball) gegen den SV Rödelmaier (rechts: Spielführer Christian Hofgesang) das Heimspiel mit 1:4, auswärts gelang ein 3:1-Sieg. Foto: ssp
Das dritte Wiedersehen: In der Bezirksliga verlor Andreas Graup (am Ball) gegen den SV Rödelmaier (rechts: Spielführer Christian Hofgesang) das Heimspiel mit 1:4, auswärts gelang ein 3:1-Sieg. Foto: ssp

Der FC Fuchsstadt will am Donnerstag (16 Uhr) beim SV Rödelmaier den Totopokal für den Fußballkreis Rhön gewinnen.

Es geht um den Pokalsieg im Kreis Rhön. Es geht um den Einzug in die Hauptrunde des Toto-Pokals, in der ein Heimspiel gegen einen unterfränkischen Top-Klub winkt. Es geht um die stattliche Siegprämie von 700 Euro, die Wettbewerbssponsor Lotto Bayern für jeden der 24 bayerischen Kreissieger auslobt. Der Verlierer darf sich übrigens über einen 300-Euro-Scheck freuen. Und doch scheint es fast so, als käme das Finale am Donnerstagnachmittag (16 Uhr) dem gastgebenden SV Rödelmaier ebenso ungelegen wie dem FC Fuchsstadt.

Werner Feder, der mit dem SV Rödelmaier noch um den Klassenerhalt kämpft, macht keinen Hehl daraus, "dass bei uns jeder an das Spiel am Sonntag in Krum denkt." Der FSV auf dem Relegationsplatz liegt fünf Zähler vor dem SVR, dem - bei noch vier ausstehenden Partien - nur ein Sieg hilft: "Das ist unsere letzte Chance." Feder sagt aber auch: "Wenn du in einem Endspiel steht, versuchst du natürlich, zu 1#googleAds#100x100 gewinnen." Seinem Kollegen vom Kohlenberg, Dirk Züchner, geht es ähnlich: "Es ist immer schön, ein Pokalfinale zu spielen, auch wenn wir natürlich lieber ein Heimspiel gehabt hätten. Uns geht es nicht um die Siegprämie, sondern um den sportlichen Erfolg und die Aussicht auf einen attraktiven Gegner nächste Saison in der Hauptrunde."

Freilich sind die Fuchsstädter mittendrin im Kampf um die besten Ligaplätze. Die Meisterschaft haben sie am Sonntag wohl verspielt wegen der 2:3-Schlappe gegen Gerolzhofen, die auch Rödelmaier sehr weh getan hat. Umso mehr gilt die Konzentration dem Ringen um den zweiten Platz, der zur Landesliga-Relegation berechtigt. Insofern käme, sagt Züchner, der Spieltermin "in dieser Phase eher ungelegen. Aber andererseits wollen wir uns für die Niederlage gegen Gerolzhofen rehabilitieren und ein positives Zeichen setzen". Züchner kündigt an, mit der bestmöglichen Besetzung auf dem Storchsberg aufzukreuzen. Wer startet, ist offen: "Vielleicht bringe ich einige von Anfang an, die zuletzt weniger gespielt haben." Werner Feder wird das ganz gewiss tun. In der Liga musste er - notgedrungen - zuletzt dreimal auf die gleiche Startelf setzen. Am Donnerstag wird er diesen Trend brechen, um zumindest einigen Stammkräften nach den vielen sogenannten englischen Wochen im April etwas Schonung zu gönnen.


Auslosung Relegationsspiele

Im Rahmenprogramm ist einiges geboten. So wird Kreisspielleiter Michael Ritter vor dem Spiel 40 vom Bayerischen Fußball-Verband gestiftete Bälle an ausgewählte Klubs verteilt, die in dieser Saison am Toto-Pokal-Wettbewerb teilgenommen haben. Vor dem Anpfiff finden außerdem U -9- und U -7-Einlagespiele nach den Regeln der Fair-Play-Liga statt. Die größte Aufmerksamkeit dürfte aber die Auslosung der Partien der Kreisligarelegation erregen. Bekannt ist bislang nur, dass der Elfte und Zwölfte der Kreisliga Rhön mit den drei Zweiten der Kreisklassen Rhön um zwei Plätze spielen. Wer gegen wen spielt und wer in der ersten Runde das begehrte Freilos zieht, das alles soll am Donnerstagabend feststehen.