SG Oerlenbach/Ebenhausen - DJK Schondra 6:2 (3:1). Tore: 1:0 Noah Pentenrieder (5.), 2:0 Kai Halbig (15.), 3:0 Joachim Hofmann (31.), 3:1 David Hahn (44.), 4:1 Daniel Franz (54.), 5:1 Ferdinand Leitsch (62., Eigentor), 5:2 Tim Weimann (77.), 6:2 Joachim Hofmann (82.).

Ist das schon die Meisterschaft für Oerlenbach/Ebenhausen? Noch nicht, doch der Ligaprimus parierte den Angriff der Sulzthaler auf die Tabellenspitze souverän. Früh ging die das ganze Spiel überlegene SG in Führung durch einen Volleyschuss von Noah Pentenrieder unter die Latte. Danach kam aber Schondra besser in die Partie. Die heimischen Innenverteidiger Nico Limpert und Alex Müller hielten aber DJK-Goalgetter Tim Weimann gut unter Kontrolle. Das 2:0 fiel nach einem Fehler von Schondras Torwart Marius Müller; Kai Halbig staubte ab. Joachim Hofmann erhöhte mit einem platziertem Schlenzer. Die DJK, auch ohne ihre verletzte Tormaschine Yanik Berberich immer präsent, verdiente sich den Anschlusstreffer. Kurz vor der Halbzeit fast das 3:2, als SG-Keeper Simon Seidl gegen Leon Vogler parierte. Nils Halbig hatte zweimal den vierten SG-Treffer auf dem Fuß.Der fiel dann, weil DJK-Torwart Müller zwar einen Weitschuss hielt, den Ball aber fallenließ. Daniel Franz nutzte die Gelegenheit. Beim 5:1 grätschte Schondras Ferdinand Leitsch in einen Pass des in den Strafraum strebenden Nils Halbig. Die DJK kam nach einem Freistoß samt Kopfballverlängerung und dem Kopfballtor durch Tim Weimann nochmal ran. Doch Joachim Hofmann machte alles klar, nachdem er einen Ball erlaufen und einen Gegner ausgespielt hatte. Der noch fehlende Sieg zur Meisterschaft soll gegen Lauertal nur Formsache sein.

SG Obererthal/Frankenbrunn/Thulba II - FC WMP Lauertal II 5:0 (2:0). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Florian Döll (23., 43., 53.), 4:0 Fabian Diemer (59.), 5:0 Fabian Beck (70.).

Die Grundvoraussetzung erfüllt und jetzt den Klassenerhalt selbst in der Hand: Mit dem klaren Sieg gegen Schlusslicht Lauertal hüpfte die SG Obererthal auf den Relegationsplatz. Wobei Informant Lorenz Brust den mit Minimalkader angereisten Gästen Lob zollte. In der ersten halben Stunde hätten sie gut mitgehalten. Das 1:0 resultierte aus einem Abwehrfehler, als ein WMP-Verteidiger über den Ball schlug. Florian Döll schaltete schnell, lief allein auf Keeper Alexander Bätz zu und vollendete. Dem 2:0 kurz vor der Pause ging laut Brust eine schöne Kombination voraus; Tobias Brust steckte durch die Gasse, wiederum auf Döll, der erneut überlegt einschob. Zu dem Zeitpunkt merkte man den Gästen den Substanzverlust schon an. Dem 3:0 ging wieder ein Missverständnis in der Abwehr voraus. Keeper Bätz wollte klären, schoss aber einen Mitspieler an: Nutznießer war Florian Döll zum Dritten. Lorenz Brust freute sich danach, dass auch die eingewechselten "Fabians" trafen. Besonders schön sei das 5:0 von Fabian Beck gewesen. Einen langen Einwurf habe Tobias Brust verlängert. Der Ball schien zu weit für Beck; doch er nahm ihn volley und zimmerte ihn ins Eck. Danach gab es noch zwei Pfostenschüsse und weitere Hochkaräter. "Wir haben etwas erreicht, was zur Winterpause nicht realistisch schien", war der Informant stolz. Gegen Spitzenteam Sulzthal werde es schwer.

SC Diebach - SG Haard/Nüdlingen 5:2 (3:1). Tore: 1:0, 2:0 Marcus Hein (3., 25.), 3:0 Aldin Dzafic (35.), 3:1 Jan Niklas Kiesel (45.+1), 4:1 Daniel Schaub (50.), 4:2 Sebastian Martin (52.), 5:2 Aldin Dzafic (59.).

Es war ein relativ lauer, fairer Sommerkick, so SC-Informant Bernd Resenberger. "Der Gegner hat es uns heute einfach gemacht." Was nicht nur ihn etwas verwunderte, konnte Haard/Nüdlingen doch noch den Relegationsplatz verteidigen. Doch mit nur 13 Spielern im Kader und ohne den verletzten Vincent Kiesel war das vielleicht zu viel verlangt. Die Diebacher führten schnell durch einen Doppelpack von Marcus Hein; Aldin Dzafic erhöhte. Fast mit dem Pausenpfiff gelang den Gästen der Anschluss. Doch der von Resenberger erwartete Sturmlauf auf das 3:2 blieb aus. So erhöhte sein Team durch Daniel Schaub. Auch nach dem erneuten Anschluss durch Sebastian Martin hatte der Informant nicht den Eindruck, dass die Partie nochmal kippen könnte. "In der letzten halben Stunde hätten wir mit mehr Konsequenz und Abgeklärtheit noch mehr Chancen machen können." So wurde es nur Dzafics zweites Tor. Übel nahm Resenberger die Verspieltheit vor dem Tor nicht. Es sei ein schöner Abschluss daheim gewesen. Für Haard/Nüdlingen wird es nun eng.

SV Aura - TSV Wollbach 3:7 (1:2). Tore: 0:1 Alexander Zink (22.), 1:1 Christof Sauer (34.), 1:2 Simon Markart (44.), 1:3 Patrick Falkenstein (54., Eigentor), 1:4 Johannes Kirchner (60.), 1:5 Leo Rottenberger (63.), 2:5 Florian Schießer (77.), 3:5 David Böhm (80.), 3:6 Christoph Kriener (83.), 3:7 Jonas Kirchner (90.).

Es war der "klassische Sommerkick um die Goldene Ananas", berichtet Auras Informant Daniel Sauer. Die Gäste, die trotz zeitgleichen Kicks um die Meisterschaft ihrer 2. Mannschaft "mit voller Kapelle" angetreten waren, schienen ihm deutlich motivierter als sein eigenes Team. Wollbach ließ zu Beginn einige Chancen liegen, erzielte dann doch die Führung. "Wir haben relativ überraschend ausgeglichen, bekommen aber fast mit dem Halbzeitpfiff das 1:2", so Sauer. Kurz nach der Pause vergeigte Auras David Böhm eine "Tausendprozentige zum 2:2". Wollbachs Keeper Sascha Grom ließ den Ball prallen, vor die Füße von Böhm. Der eigentlich sichere Goalgetter jagte das Leder aus fünf Metern knapp übers Tor. Fast im Gegenzug fiel das 1:3. Dann war der Wille der wieder ersatzgeschwächten Auraer gebrochen; der TSV erhöhte fix auf 1:4 und 1:5, um die Partie dann etwas schleifen zu lassen. So kam der SV nochmal ran, ehe die wieder aufgewachten Gäste alles klar machten. Daniel Sauer ist "hochzufrieden mit der Saison", auch wenn es nach der Hinrunde noch besser aussah. "Aber Vierter waren wir in der Kreisklasse noch nie."

TSV Oberthulba - FC Bad Brückenau 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Dominik Metz (33.), 2:0 Elias Nölte (73.), 2:1 Ronny Huppmann (90.+1, Foulelfmeter). Rot: Marius Schubert (90.+4, Oberthulba).

Seit Oktober hat der TSV endlich wieder gewonnen. Der Matchwinner hieß: Elias Nölte. Erst schlug der in der 27. Minute eingewechselte Oberthulbaer einen maßgeschneiderten langen Ball auf Dominik Metz, der das 1:0 markierte. Dann setzte er einen Freistoß ans Lattenkreuz (58.). Um eine Viertelstunde später per Traumtor das 2:0 und den Sieg klarzumachen. Nölte hatte aus mehr als 30 Metern abgezogen; der Ball prallte von der Unterkante der Latte ins Tor. Der Anschluss für den FC nach einem Foul im Strafraum brachte keine Wende im Spiel mehr, ebenso nicht die Rote Karte nach einem Gerangel für Oberthulbas Marius Schubert, beides in der Nachspielzeit.

SG Waldberg /Stangenroth - VfR Sulzthal 1:3 (0:1). Tore: 0:1 Lorenz Halbig (18.), 0:2 Alexander Unsleber (68.), 1:2 Johannes Edelmann (80.), 1:3 Tim Eckert (90.+2.).

Auf der Waldsportanlage feierte die Pfeuffer-Elf drei für den Titelkampf wichtige Punkte, um die sich allerdings bis in die Nachspielzeit zittern mussten. Das Zittern war insofern überraschend, weil die Gastgeber wieder einmal mit einem Notaufgebot aufliefen, unter anderem agierte Coach Mirko Kleinhenz als Abwehrorganisator. Dieser räumte nach dem Abpfiff unumwunden ein, "dass der Sulzthaler-Sieg aufgrund der spielerischen Überlegenheit verdient war". Zur Führung benötigte der Gast einen Abwehrlapsus der Grün-Weißen, nach einer Hereingabe flutschte einem SG-Verteidiger das Leder über den Schlappen, was den Torschützen Lorenz Halbig erst in Ballbesitz brachte. Die Hausherren bemühten sich zwar um den Ausgleich, doch die zweikampfstarken Gäste erstickten Offensivaktionen der Kleinhenz-Mannen im Ansatz, brachten ihre Angreifer aber auch nur selten in aussichtsreiche Schusspositionen. Dies besserte sich, als der eingewechselte Alexander Unsleber nach einer Hereingabe von Markus Keller nur noch den Fuß hinhalten musste. Die SGler stellten sofort von einer Vierer- auf eine Dreierkette um, ihr Coach positionierte sich nun im Angriff. Das Risiko wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt, nach einem Querpass von Nico Wehner ließ Johannes Edelmann dem VfR-Keeper Felix Neder keine Abwehrchance. Drei Minuten später raufte sich nicht nur Edelmann die Haare, denn nach einem Querpass von Kleinhenz setzte er das Spielgerät am leeren Tor vorbei. Die "Sulzler" versuchten nun mit viel Ballbesitz die Führung über die Zeit zu retten, durften aber erst in der Nachspielzeit beruhigt sein, als die aufgerückte SV-Deckung ausgekontert wurde und Tim Eckert den Ball über Keeper Jonas Voll hinweg in die Maschen setzte. sbp