FC Fuchsstadt - TSV Lengfeld 2:1 (0:0). Tore: 0:1 Johannes Stauder (72.), 1:1 Fabian Lieb (80.), 2:1 Markus Mjalov (89.).

In einer nickligen Partie, in der die TSVler in vielen Zweikämpfen kein Pardon kannten, gab es vor der Pause außer den insgesamt fünf gelben Karten nur eine Torchance zu notieren. Dabei parierte FC-Keeper Tayrell Kruppa einen Schuss von Adrian Istrefi, der nach Doppelpass mit Michaele Melesi frei vor ihm auftauchte (23.).

Ansonsten gab es kein Durchkommen für die Angreifer, die auch nicht richtig in Schussposition gebracht wurden. Dies sollte sich zu Beginn der wesentlich aufregenderen zweiten Halbzeit ändern. Gleich nach Wiederanpfiff schlug Luca Raab eine Flanke in den gegnerischen Sechzehner, Simon Bolz verlängerte mit Knie Richtung TSV-Kasten, doch der junge Gäste-Goalie, der bei hohen Bällen keinen sicheren Eindruck hinterließ, parierte. Dieser hatte fünf Minuten später große Mühe, einen von Dominik Halbig hereingeschlagenen Eckball aus dem langen Eck zu fischen.

Strafstoß verwehrt

Beim nächsten Angriff der Einheimischen forderten diese einen Strafstoß. Nachdem sich Halbig einen Rückpass erlaufen hatte, umkurvte er den Goalie und ging zu Boden. Doch der Referee wollte kein Foul erkannt haben und entschied auf einen Ausrutscher des Torjägers.

Nach einer Stunde musste Lukas Lieb mit schmerzverzerrtem Gesicht und nach einem Schlag aufs Sprunggelenk den Rasen verlassen. Kurz darauf wurde Jona Köhler nach einem Schlag in die Rippen sogar vom Geläuf getragen werden. "Ich habe überhaupt keine Luft mehr bekommen", berichtete er.

Später gab Köhler Entwarnung, erlebte allerdings den Führungstreffer der Lengfelder nicht live mit. Dabei zog Johannes Stauder aus 25 Metern ab; sein Schuss schlug über den einen Tick zu weit vor seinem Tor stehenden Tayrell Kruppa im Winkel ein.

Der FC-Trainer reagierte mit der Einwechslung von Tobias Wlimzig und Markus Mjalov. Letzterer hatte nach einer Kopfballverlängerung von Sebastian Bartel den Ausgleich auf dem Fuß, zielte aber zu hoch. Besser machte es Fabian Lieb, der nach einer zu kurz abgewehrten Ecke das Leder mit sattem Schuss ins Toreck setzte.

Jetzt waren nur noch die Platzherren, die wieder einmal ihre überlegene Kondition ausspielten, am Drücker. Und sie wurden für ihre kämpferische Leistung belohnt, als nach einer Flanke des lauffreudigen Simon Bolz Mjalov am zweiten Pfosten sofort abdrückte.

Die Heimelf kontrollierte danach das Geschehen in der zehnminütigen verletzungsbedingten Nachspielzeit. "Nächste Woche wollen wir in Kleinrinderfeld nachlegen", so Halbig, warnt aber davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen.

Fuchsstadt: Kruppa - Frank, S. Bartel, L. Lieb (62. Schmidt), Neder - F. Lieb, Pfeuffer, Köhler (70. Wlimzig), Raab (62. Mjalov) - Halbig, Bolz.