SG Oerlenbach/Ebenhausen - SG Obererthal/Frankenbrunn/Thulba II 5:1 (1:1). Tore: 1:0 Nils Halbig (5.), 1:1 Christof Rüth (45.+1), 2:1 Timo Schmitt (58.), 3:1 Nils Halbig (78.), 4:1 Joachim Hofmann, 5:1 Konstantin Schenk (90.+2). Bes. Vorkommnis: Nils Halbig (Oerlenbach) verschießt Handelfmeter (58.).

Der Spitzenreiter hat den sanften Aufwärtstrend der Obererthaler gestoppt, die nun nur noch auf den Relegationsrang hoffen dürfen. Der Halbzeitstand schmeichelte den Gästen, die mit dem Pausenpfiff ihre erste und einzige Chance nutzten durch Christof Rüth nach einer weit gezogenen Freistoßflanke. Die nicht gut spielenden, aber überlegenen Gastgeber hatten früh vorgelegt durch Nils Halbig, der nach der Vorarbeit von Noah Pentenrieder erst Keeper Michael Helm überlupfte, dann per Kopf ins leere Tor traf. Danach vergab die Elf von Frank Halbig teils fahrlässig Hochkaräter durch Kai Halbig, Sebastian Dees und Noah Pentenrieder. In Hälfte zwei besserte sich die Chancenverwertung. Nils Halbig wollte die Kugel in den Strafraum chippen; ein Obererthaler Verteidiger war mit der Hand dran: Elfmeter. Den wollte Halbig rechts unten platzieren; Gäste-Torwart Michael Helm parierte, aber vor die Füße des eingewechselten Timo Schmitt. Vor dem 3:1 holte Pentenrieder einen Ball noch vor der Torauslinie, ließ einen Verteidiger aussteigen und legte auf Halbig quer. Auch dem 4:1 und 5:1 gingen gute Balleroberungen voraus.

VfR Sulzthal - TSV Oberthulba 5:1 (3:0). Tore: 1:0 Randy Dietz (3.), 2:0 Lorenz Halbig (35.), 3:0 Felix Kess (44.), 3:1 Marcel Klubertanz (60.), 4:1 Philipp Hesselbach (63.), 5:1 Felix Kess (81.). Rot: Valentin Reuter (29., Oberthulba).

Wenn man ein Spiel so klar und deutlich gestaltet und höchst verdient gewinnt, dann ärgert einen ein kleiner Makel. So, wie Sulzthals Informant Peter Fenn das Gegentor im Spiel gegen Oberthulba. "Da waren wir einen Moment unaufmerksam." Doch ansonsten gab es nichts zu meckern. "Das Ergebnis hätte noch höher ausgehen können." Es ging früh gut los für den Verfolger von Tabellenführer Oerlenbach/Ebenhausen. Randy Dietz, eigentlich Verteidiger, flankte inRichtung Tor; TSV-Keeper Linus Weidner unterlief den Ball. Der klatschte an den Pfosten und von Weidner ins Tor. Die Gäste, für die es eh schon schwierig war, mitzuhalten, schwächten sich dann selbst: Valentin Reuter hinderte den durchbrechenden Halbig am Weiterlaufen; der wäre frei vorm Tor gewesen: Rot. Danach fielen die Sulzthaler Tore in schöner Regelmäßigkeit. Bis eben Marcel Klubertanz die reine VfR-Weste beschmutzte. Doch Philipp Hesselbach stellte nur drei Minuten später mit dem schönsten Tor des Tages den alten Abstand wieder her: Luca Hartmann hatte quergelegt, Hesselbach aus 17 Metern abgezogen. Felix Kess machten dann mit dem 5:1 den Deckel drauf. Die Sulzthaler hoffen nun noch auf einen späten Ausrutscher des Spitzenreiters.

SG Haard/Nüdlingen - SV Aura 3:6 (1:3). Tore: 0:1 Christof Sauer (1.), 0:2 David Böhm (12.), 1:2 Samuel Radi (21.), 1:3 Florian Schießer (42.), 2:3 Tim Schärmann (52.), 3:3 Vincent Kiesel (60.), 3:4 Justus Waldig (75.), 3:5, 3:6 Christof Sauer (85., 88.).

Mit dem allerletzten Aufgebot trat die SG gegen die Auraer an, die noch eine kleine Chance auf den Aufstieg besitzen. Unter anderem spielte der eigentliche Torwart Justus Günter im Feld; Ersatzkeeper Johannes Schaub stand zwischen den Pfosten. "Dafür haben wir es ganz gut gemacht", befand der künftige Trainer Thomas Wäcke hinterher. In Hälfte eins seien die Gäste spielbestimmend gewesen; Haard/Nüdlingen aber durch Konter gefährlich. "Die zwei Gegentore hätten nicht sein müssen ", so der Informant, entsprangen sie doch Fehlern der Gastgeber. Aura hatte im ersten Abschnitt noch zwei glasklare Torchancen; doch auch Samuel Radi besaß Möglichkeiten. Er stellte auch den zwischenzeitlichen Anschluss her. In Halbzeit zwei zeigten sich die Gastgeber in den ersten 20 Minuten überlegen. Der Lohn: Der Ausgleich durch Tim Schärmann und Vincent Kiesel. Die SG hätte gar in Führung gehen können. Doch dann musste eben jener Kiesel verletzungsbedingt raus. "Ein Bruch in unserem Spiel", bemerkte Wäcke. Nach dem 3:4 durch Justus Waldig gingen die Köpfe der Gastgeber runter. Der Auraer Sieg fiel zwar insgesamt verdient, aber zu deutlich aus. Haard/Nüdlingen will nun laut Wäcke versuchen, den Relegationsplatz zu halten. Bad Brückenau und Diebach sind durch die Niederlage der SG gerettet.

SG Reiterswiesen/Arnshausen/Bad Kissingen II - DJK Schondra 2:8 (1:3). Tore: 0:1 Tim Weimann (7.), 1:1 Dario Holland (23.), 1:2 Tim Weimann (25., Foulelfmeter), 1:3 Leon Vogler (33.), 1:4 Mario Hägerich (51.), 2:4 Henrik Diener (58.), 2:5 Timm Manger (69.), 2:6 Tizian Rölling (71.), 2:7 Timm Manger (76.), 2:8 Timm Weimann (86.).

"2:8 ist hoch, aber keine Weltuntergang." Die Bad Kissinger Stadtteil-SG hatte bereits den

Klassenerhalt sicher und so fehlte es laut Informant Marco Seufert vielleicht etwas an der Spannung im Team. Das lief aber auch ersatzgeschwächt auf, wollte den Schondraern erstmal kompakt entgegentreten. Was nicht gelang. Die DJK nutzte die Abwehrfehler der Gastgeber gnadenlos aus. Immerhin schön rausgespielt war der Ausgleich. Johannes Friedrich brachte den Ball zu Dario Holland, der einen Schondraer Verteidiger aussteigen ließ, ehe er vollstreckte. Doch die Rhöner antworteten schnell. Zuerst verursachte ein SG-Spieler, der den Ball wegschlagen wollte, "einen saudummen Elfmeter" (Seufert). Und dann glänzte Leon Vogler mit dem schönsten Tor des Tages: Einen Freistoß aus 26 Metern zirkelte der Schondraer in den Winkel. Danach machten es die Reiterswiesener den Gästen einfach, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, "weil wir hinten luftig gestanden haben". Die DJK nutzte die Räume aber auch effektiv.

FC WMP Lauertal II - SG Waldberg/Stangenroth 0:5 (0:2). Tore: 0:1 Julian Raab (13.), 0:2, 0:3 Nico Wehner (23., 48.), 0:4 Johannes Edelmann (79.), 0:5 Julian Raab (85.).

In Weichtungen wurde der Abstieg der Gastgeber endgültig besiegelt, wobei die neuerliche Niederlage schon vor dem Anpfiff zu befürchten war, "weil wir mit einer Mischung von Akteuren aus der zweiten und dritten Mannschaft aufgelaufen sind, unter anderem musste ich ran", berichtete Pressesprecher Sven Gessner. Die Gäste, die dagegen mit Routiniers wie Johannes Arnold, Philipp Hillenbrand und Bastian Krapf antraten, drückten aufs Tempo und gingen durch einen Freistoß von Julian Raab in Führung. Eine Ausgleichsmöglichkeit ergab sich für die Heimelf in der 22. Minute, doch nach dem abgeblockten Schuss wurden die Einheimischen klassisch ausgekontert. "In der ersten Halbzeit haben wir uns noch gut verkauft", meinte der Informant, nach der Pause ließen die Kräfte zusehends nach, was die Kleinhenz-Schützlinge erbarmungslos zu weiteren Treffer nutzten. sbp

FC Bad Brückenau - SC Diebach 1:1 (1:1). Tore: 0:1 Maik Kirchner (3.), 1:1 Florian Jakobsche (37.). Gelb-Rot: Yannik Maurer (90.+4, Diebach).

Den perfekten Start hatten die Diebacher, denen der frühe Führungstreffer durch Maik Kirchner freilich sehr leicht gemacht wurde: Nach einem Rückpass hatte FC-Keeper Daniel Gebhart den Ball leichtfertig vertändelt, sodass der Torschütze das Leder ins leer Tor einschieben durfte. Um ein Haar der schnelle Ausgleich, als erst Daniel Schill seinen Heber knapp am Diebacher Tor vorbei setzte (12.), dann SC-Spielertrainer Florian Thurn auf der Linie rettete beim Kopfball von Eugen Ortmann (22.) und Lukas Wahler im Anschluss an eine Ecke den Kopfball von Alex Gartung über die Latte lenkte (23.). Den überfälligen Ausgleich für die Sinnstädter markierte Florian Jakobsche im zweiten Versuch, ebenfalls nach einer Ecke. Auch nach dem Wechsel blieben die Bad Brückenauer am Drücker mit Abschlüssen von Florian Jakobsche und Alex Gartung, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde. Bei der besten Diebacher Gelegenheit parierte Gebhart den strammen Thurn-Schuss.