Dass sich die Wege von Verein und Trainer Werner Dreßel trennen würden, hatte der FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen offen und transparent kommuniziert. Doch nach drei Niederlage in Folge, mit denen die Chance auf die Aufstiegs-Relegation in der Kreisliga Rhön wohl verspielt ist, übernehmen Benny Kaufmann und Andreas Berninger das sportliche Zepter ab sofort und nicht wie geplant zur kommenden Saison. "Wir danken Werner Dreßel für seine vorbildliche und professionelle Arbeit über die letzten und schwierigen Jahren unter Corona", heißt es in einer Meldung des Vereins.

Etwas mehr ins Detail geht auf Nachfrage Florian Erhard: "Eine Mischung aus verschiedenen Faktoren hat uns zur sofortigen Trennung veranlasst. Und wenn wir die Spiele über Ostern gegen Untererthal und Herbstadt verlieren, droht uns sogar der Abstiegskampf", sagt der Vorstand im TSV Rannungen. Dass die Mannschaft aktuell aufgrund von Verletzungen und Corona-Fällen personell stark geschwächt ist, kann Ex-Profi Dreßel freilich nicht angelastet werden. "Wir werden Werner da jetzt sicher nicht ins schlechte Licht rücken, da ist auch jetzt alles sauber abgelaufen. Aber Fakt ist, dass der sportliche Trend zuletzt fast schon erschreckend war mit schwachen Leistungen vor allem bei der 1:6-Pleite beim FC Strahlungen und der 0:3-Niederlage in Steinach." Davor auch war auch das Derby gegen den FC WMP Lauertal verloren gegangen (1:2).

Andreas Berninger bleibt als spielender Co-Trainer der verlängerte Arm von Benny Kaufmann, der zuletzt im Kader des Bayernligisten TSV Großbardorf stand, aufgrund einer schweren Adduktoren-Verletzung aber in diesem Jahr noch kein Spiel bestreiten konnte und in dieser Saison auch nicht mehr aktiv auf dem Platz stehen wird. "Wir bedanken uns bei den Großbardorfern um Andreas Lampert und Manuel Leicht, dass wir die Freigabe so kurzfristig und unproblematisch bekommen haben", so Florian Erhard.