Seit 2003 bietet der Klavierolymp ein Podium für junge Pianistinnen und Pianisten in Bad Kissingen. Zum 20. Mal präsentieren sich in diesem Jahr sechs herausragende Nachwuchstalente aus sechs Nationen einer Fachjury und der interessierten Öffentlichkeit, die drei Preise und einen Publikumspreis vergeben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Zudem sind Auftritte im Rahmen des Kissinger Sommers 2023 garantiert.

Der Klavierolymp findet vom 6. bis 9. Oktober statt. Vor wenigen Tagen ist der Kissinger Sommer zu Ende gegangen. Mit dem Klavierolymp erfährt die Kissinger Festivalsaison am ersten Oktoberwochenende traditionell eine herbstliche Zugabe.

Beim Klavierolymp gilt es, den pianistischen Nachwuchs zu entdecken. Sechs hochbegabte junge Pianistinnen und Pianisten im Alter von maximal 27 Jahren werden jedes Jahr nach Bad Kissingen eingeladen, um sich im Rossini-Saal mit einem Solo-Rezital nach eigener Wahl und einem gemeinsamen Abschlusskonzert im Max-Littmann-Saal zu präsentieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben allesamt bereits Wettbewerbe im In- und Ausland gewonnen und stehen am Anfang einer vielversprechenden Karriere.

Zuschauer vergeben Publikumspreis

Drei Preise werden von einer Fachjury, ein Publikumspreis von den Zuschauerinnen und Zuschauern, die alle Konzerte besucht haben, vergeben. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs sind dann zum einen im Programm des Kissinger Sommers des Folgejahres zu erleben, zum anderen werden sie durch die Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern und der Vermittlung weiterer Auftritte auf ihrem Karriereweg unterstützt. Dass es hier immer wieder die Stars von morgen zu entdecken gibt, beweisen eindrucksvoll Namen wie Behzod Abduraimov, Kit Armstrong, Kirill Gerstein, Martin Helmchen, Igor Levit, Alice Sara Ott, Herbert Schuch oder Anna Vinnitskaja, die zu den ehemaligen Preisträgern des Wettbewerbs zählen und heute auf den Bühnen der Welt das Publikum für sich einnehmen.

Abschlusskonzert wird aufgezeichnet

Mit dabei sind heuer: Lukas Sternath (Österreich, 6. Oktober, 19.30 Uhr), Lauren Zhang (USA, 7. Oktober, 19.30 Uhr), Roman Borisov (Russland, 8. Oktober, 11 Uhr), Suah Ye (Südkorea, 8. Oktober, 15.30 Uhr), Ariel Lanyi (Israel, 8. Oktober, 19.30 Uhr) und Tony Siqi Yun (Kanada, 9. Oktober, 11 Uhr).

Die fünfköpfige Jury besteht aus Thomas Ahnert (Musikkritiker der "Saale-Zeitung" und Mitbegründer des Klavierolymps), Manuel Brug (Musikkritiker "Die Welt"), Ulrich Hauschild (Konzertdramaturg), Sonia Simmenauer (Geschäftsführerin Impresariat Simmenauer) und Alexander Steinbeis (Intendant Kissinger Sommer). Der Klavierolymp wird von der Stadt Bad Kissingen getragen und von Mitgliedern des Fördervereins des Kissinger Sommers mitfinanziert. Das Abschlusskonzert am 9. Oktober im Max-Littmann-Saal wird aufgezeichnet und in den Radioprogrammen von BR Klassik und von Deutschlandfunk Kultur übertragen.

Karten gibt es unter Tel. 0971/804 8444, Karten für Schüler, Auszubildende und Studenten nach Verfügbarkeit an der Konzertkasse. red