Derzeit üben Panzerverbände aus 14 Nato-Staaten in Unterfranken den Ernstfall. Dabei wollen rund 2600 Soldaten die "fiktive" Region "Franconia" vom Feind befreien.
Soldaten aus mehreren Ländern üben derzeit in Franken, wie sie feindlich besetztes Gebiet zwischen dem Main und der Autobahn 3 befreien könnten.
Die in Veitshöchheim bei Würzburg stationierte 10. Panzerdivision trainiert bis Ende November erstmals mit der ihr neu unterstellten niederländischen 13. Leichten Brigade. Mit dieser Brigade sind seit März alle Brigaden des niederländischen Feldheeres den Divisionen des Deutschen Heeres zugeordnet.
Panzer rollen durch Unterfranken - das wird geübt
Mit der 10. Division hat Deutschland der Nato bis zum Jahr 2025 einen voll einsatzfähigen Großverband versprochen. Um das trotz der Ausrüstungsmängel schaffen zu können, gibt die 1. Panzerdivision viel Material an den anderen Großverband ab und erhält aus dem Sondervermögen neues Gerät. Dieser Prozess wird aber Jahre dauern.
Die computerunterstützte Stabsrahmenübung namens "Schneller Degen 23" erfolgt nach Bundeswehrangaben vom Dienstag unter anderem auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken in der Rhön - und zwar mit Gefechtsständen, ohne Truppenbewegungen mit Gefechtsfahrzeugen. Die Führungsstäbe üben etwa in einer Computersimulation. Die Soldaten wollen sich dabei einem Angriff auf die fiktive Region "Franconia" entgegenstellen. Beteiligt seien etwa 2600 Kräfte aus 14 Ländern.
... damit die Bürger/Innen schon mal einen kleinen Vorgeschmack von "kriegsbereit" bekommen

... und sehen wohin ihre 100.000.000.000 € fließen