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Oerlenbach
Übergabe

Rollende Einsatzzentrale

In Oerlenbach steht dem Katastrophenschutz ein nagelneues Fahrzeug mit modernster Technik zur Verfügung. Nun müssen die Helfer dafür noch extra aus- und fortgebildet werden.
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Bei der offiziellen Schlüsselübergabe: Klaus Plescher (Landratsamt), Bürgermeister Nico Roggo, Landrat Thomas Bold, Kommandant Michael Kuhn und Einsatzleiter Marco Braunschweig.  Fotos: Hans-Peter Hepp
Bei der offiziellen Schlüsselübergabe: Klaus Plescher (Landratsamt), Bürgermeister Nico Roggo, Landrat Thomas Bold, Kommandant Michael Kuhn und Einsatzleiter Marco Braunschweig. Fotos: Hans-Peter Hepp
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Hightech auf vier Rädern - so präsentierte sich der neue Einsatzleitwagen des Katastrophenschutzes in Oerlenbach. Landrat Thomas Bold übergab offiziell die Schlüssel für das neue Fahrzeug an Marco Braunschweig, dem örtlichen Leiter der Unterstützergruppe.

Rund 580 000 Euro kostete die Neuanschaffung der rollenden Einsatzzentrale, die für den gesamten Landkreis tätig sein wird und, so Thomas Bold in seinen erklärenden Worten, auch im Nachbarlandkreis unterstützend eingreifen könnte. Der Freistaat Bayern beteiligte sich mit 150 000 Euro am Kauf des neuen Fahrzeuges. Der Vorgänger, der ebenfalls in Oerlenbach stationiert war, muss nach 15 Jahren ersetzt werden. Das alte Auto war den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen.

Für größere Einsätze geeignet

Der neue Wagen ist auf "größere Einsätze" zugeschnitten und bietet im Notfall drei ausgebildeten Fachkräften im Funk- und Kommunikationsbereich des Fahrzeuges Platz. In der hinteren Zone befindet sich ein hochmoderner Besprechungsraum, in dem sich acht Personen beraten können. Da in schlimmeren Notfällen auch externe Fachleute hinzugezogen werden, könnte man auch zu zehnt dort genügend Raum finden, meinte Marco Braunschweig bei der Besichtigung der Arbeitsplätze.