Die Jugendbildungsstätte Volkersberg und die kirchliche Jugendarbeit im Kreis organisierten eine Skifreizeit für Jugendliche in Österreich.
Die Faschingswoche verbrachten 42 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren aus ganz Unterfranken im Skigebiet von Saalbach-Hinterglemm. Die Freizeit der Jugendbildungsstätte Volkersberg und der kja-Regionalstelle (kirchliche Jugendarbeit) Bad Kissingen fand zum zehnten Mal auf der Berghütte Bergeralm statt.
Neben dem Skifahren und Snowboarden stand für das Leitungsteam vor allem das soziale Lernen im Mittelpunkt. Für die meisten Jugendlichen ist es eine ganz neue Erfahrung gewesen, acht Tage lang auf engstem Raum zusammen zu wohnen.
"Um Konflikte zwischen den Jugendlichen zu schlichten, waren Kompromisse und ein faires aufeinander zugehen gefragt", erläutert Ralf Sauer, vom Volkersbergteam. Anstatt mit Computer und Fernseher wurden die langen Hüttenabende mit Gemeinschaftsspielen, Musizieren, Singen, Gruppenwettbewerben, einer Nachtwanderung und einem Kreativabend bei dem man Paracord-Armbänder knüpfte gefüllt.
Die Jugendlichen fuhren mit großer Begeisterung nach Hause zurück. Leon Federlein aus Oerlenbach war bereits vier Mal mit dabei. Seine Bilanz: "Das war eine richtig tolle Woche. Ich habe neue Freunde kennen gelernt und konnte wieder einmal ausgiebig Ski fahren." Saalbach habe ein gigantisches Skigebiet mit Pisten für jedes Können.
Die nächtliche Fackelwanderung zu einer benachbarten Hütte war für Lisa Bühner aus Oberbach der Höhepunkt: "So einen wunderschönen Sternenhimmel erlebt man wohl nur in den Bergen", sagte sie am Ende der Freizeit.
Dank des schönen Wetters erlebten die Jugendlichen beeindruckende Sonnenuntergänge. Eine Fernsicht bis Großglockner und Großvenediger mit unzähligen rot leuchtenden Berggipfeln ermöglichte den Jugendlichen abseits des technisch dominierten Alltags zu Hause einen ganz neuen Zugang zur Wahrnehmung der Bergnatur.
Ein Höhepunkt war der Abschlussabend, bei dem mit einem Feuerwerk das zehnjährige Jubiläum der Volkersberg-Skifreizeit auf der Bergeralm gefeiert wurde. Bei der Ankunft zu Hause freuten sich alle, dass es in diesem Jahr keine größeren Verletzungen und Unfälle gab.
Auch in den Faschingsferien 2019 wird es wieder eine Ski- und Snowboardfreizeit auf der Bergeralm geben "Direkt vom Bett auf die Piste springen zu können, ist einfach optimal", meint Ralf Sauer. Diesen Luxus habe man wirklich nur auf einer Berghütte. Und wenn die Jugendlichen im täglichen Miteinander auch noch soziale Lernerfahrungen machen, dann sei eine solche Woche einfach perfekt, so Sauer abschließend.