Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, der von den Altenbergmusikanten musikalisch umrahmt wurde, erhielt die neue Vereinsfahne der Freiwilligen Feuerwehr Haard den kirchlichen Segen. Pfarrer Dominik Kesina stellte fest, dass Feuerwehrdienst auch Gottesdienst sei und unter Gottes Schutz stehe.
Jugendwart Sebastian Fell sprach in einem Prolog von der Fahne im Wind die ebenfalls in Richtung Gott zeige.
Als hilfsbereite Menschen und gute Kameraden bezeichnete Kommandant Christoph Hillenbrand die verstorbenen Wehrmänner beim Totengedenken. Nach dem Gottesdienst begleiteten die befreundeten Wehren aus Nüdlingen, Burghausen, Windheim, Reiterswiesen und die örtlichen Vereine die neue Fahne in einem Festzug zur Schulturnhalle wo Ehrungen langjähriger Mitglieder stattfanden.


Ehrenplatz für alte Fahne

Vorsitzender Johannes Heim begrüßte die Festgäste und dankte Pfarrer Kesina für den feierlichen Gottesdienst bei dem die neue Vereinsfahne nach der Segnung offiziell in Dienst gestellt wurde. Die alte Fahne, die seit 1952 die Feuerwehr begleitete, aber deren Renovierung zu kostspielig gewesen wäre, erhielt einen Ehrenplatz im Feuerwehrhaus.
Bürgermeister Harald Hofmann (CSU) gratulierte die Haarder Wehr zur neuen Fahne auf der einerseits Sankt Florian und andererseits die Sankt Bartholomäuskirche Haard zu sehen ist. "Die Feuerwehr wird zum Schutz der Dorfgemeinschaft gebraucht", meinte Hofmann. Sie komme zum Einsatz wo andere davon laufen.
Kreisbrandrat Benno Metz stellte fest, dass Feuerwehren bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz auch Kritik ausgesetzt seien und vertragen müssten. Sie hielten sich das ganze Jahr Tag und Nacht bereit ihren Mitmenschen in Not zu helfen und Dienst zu leisten. Der Kommandant der Nüdlinger Wehr, Alexander Frey, stellte fest, dass die Fahne für Zusammenhalt und bestimmte Ziele stehe. Er überreichte im Namen der anwesenden Patenvereine ein Erinnerungsband für die neue Fahne. Anschließend unterhielten die Altenbergmusikanten die Festgäste.