Seubrigshausens mutiger Antrag für ein neues Löschfahrzeug

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Symbolbild: FT
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An die Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der FFW Seubrigshausen und das Maifest erinnerte Vorsitzender Christoph Müller bei der Jahresversammlung.

Er blickte auch voraus: Für das Jahr 2018 sei die Restaurierung der inzwischen 50 Jahre alten Vereinsfahne ins Auge gefasst.


Keine Rettungseinsätze

Kommandant Michael Dietz ging auf die Einsätze und Übungen ein. Die FFW Seubrigshausen hat aktuell 34 aktive Mitglieder, darunter drei Frauen, sowie 69 passive Mitglieder. Zwar gab es im vergangenen Jahr für die Wehrleute keine Rettungseinsätze, dafür jedoch mehrere Arbeitseinsätze. Auch berichtete er davon, dass er sich nach anfänglicher Skepsis doch dazu entschlossen hatte, bei der Stadt einen Antrag auf Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges zu stellen. Auch für das laufende Jahr seien wieder mehrere Übungen angesetzt, bei denen er auf eine gute Beteiligung hoffe; auch stünde der Besuch des Florianstages in Münnerstadt an.

Auch freue er sich, dass die Seubrigshausener Wehr bald über zwei neue Atemschutzträger verfügen werde. Positiv fiel auch der Bericht des Jugendwartes Edwin Gehrig aus. So besuchten die Jugendlichen mehrere Lehrgänge, das Jugendfeuerwehrlager in Hammelburg. Von Monika Schodorf wurden zudem die Teile A und B der Truppmannausbildung abgelegt. Gehrig bedankte sich beim Vorstand der Wehr für die zahlreiche Unterstützung seiner Tätigkeit. Er hofft, dass diese auch seinem Nachfolger, Leopold Gehrig, zukommen werde.


Jubiläum positiv für Kasse

In einer Vorschau wies er auf den wieder stattfindenden Wissenstest sowie auf einen geplanten Ausflug zur Straßenmeisterei Rödelmaier hin. Kassier Wolfgang Klöffel wusste von einem ausgeglichenen Kassenstand zu berichten. Dabei erinnerte auch er an die 140-Jahr-Feier im vergangenen Jahr, die sich durchaus positiv für die Kasse ausgewirkt hatte. Neu in die Wehr aufgenommen wurden Sebastian Hoch, Max Markert und Paul Klöffel; im Anschluss konnte der Vorsitzende zahlreiche Ernennungen durchführen und an den scheidenden Jugendwart ein kleines Präsent überreichen.

Zweiter Bürgermeister Michael Kastl freute sich, dass die neue Vereins- und Mannschaftsführung die Arbeit der Feuerwehr mit viel Enthusiasmus am Laufen hält und dankte dem Kommandanten für den Mut, den Antrag auf ein neues Löschfahrzeug zu stellen. "Der Antrag wird", so Kastl, "in die Haushaltsverhandlungen aufgenommen." Er verwies jedoch darauf, dass erst Anträge oder Verpflichtungen anderer Wehren gegenüber abgearbeitet werden müssten.


Ortswehr notwendig

Kreisbrandmeister (KBM) Guido Schneider ging auf die Notwendigkeit einer Ortswehr ein, auch wenn diese, wie Seubrigshausen im vergangenen Jahr, einmal keine Einsätze hätte. Alternativ zu den Ortswehren würde es dann eine zentral im Landkreis stationierte Berufsfeuerwehr geben, die dann - wie man sich denken könne - einen deutlich längeren Anfahrtsweg zu den Einsätzen hätte. Zudem verwies Schneider darauf, dass nur eine gute Übungsbeteiligung eine gute Einsatzleistung gewähre. Auch freue er sich, dass im Landkreis nun auch der Digitalfunk eingeführt sei, der Verbesserungen für die Wehren mit sich gebracht habe, auch wenn noch nicht alles richtig rund laufe. Schneider sei auch stolz, dass es in Seubrigshausen wieder Neuaufnahmen gebe und berichtete von diversen Übungen und Schulungen, die in diesem Jahr geplant seien.


Bitte um längere Schläuche

Unter dem Punkt Verschiedenes bat Vorsitzender Christoph Müller den Zweiten Bürgermeister Michael Kastl, sich in der Stadtverwaltung dafür stark zu machen, dass Seubrigshausen einige Meter mehr Schlauch zugeteilt würden, um so im Ernstfall zusätzliche Zapfstellen, wie etwa die Zisterne im Dorf, nützen zu können. Zudem teilte er den Anwesenden mit, dass die Kappen der Uniform vereinheitlicht werden sollen und informierte sie über einen geplanten Ausflug.