Die Bandbreite der Änderungen reicht von ganz klein bis recht groß wie die Abdichtung der Gebäude oder der nötige, zusätzliche Erdaushub. Alle diese Veränderungen hat Architekt Johannes Hahn nun in einem Tekturplan zusammengefasst, der an das Amt für ländliche Entwicklung und die Diözese weitergeleitet werden muss.

Bei einem Ortstermin erläuterte Johannes Hahn einige der Änderungen. So wird es auf dem Schulhof nur noch sieben statt neun Parkplätze geben. Ein Elektrokasten wurde verlegt, Pflanzbeete verändert, die Zisterne vergrößert, ein Behinderten gerechter Zugang optimiert. Nicht klar wurde in der Sitzung, auf welche Kosten sich die nachträglichen Änderungen mittlerweile belaufen. Weder Architekt noch Bürgermeister hatten in die Sitzung Zahlenmaterial mitgebracht. Fridolin Zehner schätzte die Summe aber mindestens auf rund 200 000 Euro. Damit steigen auch die Honorarkosten für den Architekten, bestätigte Johannes Hahn auf Anfrage aus dem Gemeinderat. Die zusätzlichen Aufwendungen für den erforderlichen Mehraushub an Bodenmaterial werden sich nicht auf das Honorar auswirken.

Beim Ortstermin kam gleich ein weiterer Änderungswunsch. Dort, wo am Rathaus künftig Elektro-Autos Strom tanken sollen, sollte auch eine E-Bike-Ladestation installiert werden. Johannes Hahn will mit dem Stromversorger abklären, ob das möglich ist.