In dem landesweiten Schulprojekt der Juniorwahl zur Landtagswahl 2018 in Bayern nehmen aktuell 637 Schulen teil. Eine davon ist die Mittelschule in Münnerstadt. 65 Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren wählen vorab "ihren" bayerischen Landtag. Ziel des Projekts ist, aktiv die politische Bildung und das Demokratie-Verständnis der Schüler zu wecken.

Politisches Wissen aneignen

Unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, und des Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, soll bayernweit in allen Schulformen mit Schülern ab der 8. Klassen auf identischen Stimmzetteln eine "Juniorwahl" durchgeführt werden. Gerade junge Menschen sind aufgefordert, sich politisches Wissen anzueignen, sich ihre Meinung zu bilden und bei der Juniorwahl aktiv politische Teilhabe zu erleben.

Vorbereitet wurden die Jugendlichen auf den eigentlichen Wahlakt, der drei Tage vor der richtigen Landtagswahl stattfindet in den Fächern Deutsch, Sozialkunde, Geschichte und Erdkunde.

Unterrichtsmaterial dazu wurde vom Bayerischen Landtag und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Verfügung gestellt.

"Es ist gerade in der Schule sehr wichtig, politisches Interesse anzubahnen und die Jugendlichen zu sensibilisieren, sich über Parteien und deren Ziele zu informieren, eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten", freut sich Rektorin Ulrike Freifrau von und zu der Tann über die Initiative von Lehrerin Katharina Reß, die das bayernweite Schulprojekt an der Mittelschule betreut und durchgeführt hatte. "Gerade in der heutigen Zeit sollte man wissen, welche Partei man wählt und deren Ziele kennen", wünscht sich Reß nicht nur bei den Schülern, sich vor seinem "Kreuzchen" sachliches Wissen anzueignen und nicht auf markige und polemische Parolen hereinzufallen.

Veröffentlichung am Sonntag

Veröffentlicht werden die Ergebnisse der bayernweiten "Schulwahlen" am Wahltag am Sonntag, um 18 Uhr auf der Homepagewww.juniorwahl.de. Bestimmt ist interessant, wie sich die Münnerstädter Mittelschüler entschieden haben.