In einem 1000 Meter breiten Korridor entlang der A 71 soll die Südlink-Stromtrasse verlaufen. Saskia Albrecht und Karl Wieland von der Transnet BW stellten im Gemeinderat Maßbach das Projekt vor. Wo innerhalb dieses Korridors der genaue Verlauf sein wird, muss in weiteren Detailplanungen festgelegt werden. Der Gemeinderat Maßbach unterstützt derweil den Wunsch der Gemeinde Rannungen, noch einen anderen Verlauf erneut prüfen zu lassen.

Bürgermeister Matthias Klement erklärte, dass diese Variante ungefähr ab Hohenroth entlang einer bestehenden Hochspannungsleitung Richtung Burghausen und dann entlang der B 19 bis zum Übergabepunkt bei Oerlenbach verlaufen würde. Dieser Verlauf war vor Jahren bei der Planung der A 71 als möglicher Straßenverlauf in der Diskussion. Saskia Albrecht von der Transet BW erklärte, dass diese sich bei einer ersten Überprüfung als eher schlechter erwiesen habe. Deshalb sei diese ausgeschlossen worden. Die letzte Entscheidung liege aber bei der Bundesnetzagentur, erklärte Albrecht. "Ich gebe dieser Alternative nicht viele Chancen", meinte Bürgermeister Matthias Klement. Aber weil Rannungen diese möchte, sei es sinnvoll sich diesem Vorschlag anzuschließen, ergänzte Klement.