Die Verantwortlichen der Thundorfer Dorfweihnacht hatten sich bereits Anfang Juli getroffen, um über eine mögliche Absage des Weihnachtsmarktes zu diskutieren. Ausschlaggebend dafür waren insbesondere die Anfragen der Aussteller, die natürlich frühzeitig wissen wollten, ob sie sich auf die "Thundorfer Dorfweihnacht" vorbereiten sollen oder nicht. Zur damaligen Zeit gingen die Meinungen noch auseinander. Für einige war der Zeitpunkt für eine Absage noch zu früh. Doch jetzt hat sich die Mehrheit für eine Absage entschieden, worauf alle Mitwirkenden und Aussteller entsprechend informiert wurden.

Die aktuelle Situation mit wieder zunehmenden Infektionszahlen in den vergangenen Wochen sowie die Warnungen seitens der Experten und der Politik für die bevorstehende Herbst- und Winterzeit waren ausschlaggebend. Aufgrund der jährlich zunehmenden hohen Besucherzahlen ist es schlichtweg unmöglich, die notwendigen Abstands-, Hygiene- und sonstigen Sicherheitsregeln einzuhalten und zu kontrollieren. Allein wenn man sich nur die räumlichen Gegebenheiten im "Ritterkeller", der "Festhalle" oder dem "alten Häusle" vor Augen hält, sei das "Aus" gerechtfertigt, so die Verantwortlichen.

Dennoch fällt es den Organisatoren sichtlich schwer, die endgültige Absage des Thundorfer Weihnachtsmarkes offiziell bekannt zu geben. "Wir müssen uns leider für 2020 - wie auch andere Märkte in der Region - geschlagen geben und die "Dorfweihnacht " absagen. "Ein Trost bleibt, es kommt das neue Jahr 2021 und wir werden alles daran setzen, den Markt im nächsten Jahr wieder durchzuführen", sagt Bettina Heusinger, bei der die Fäden zusammenlaufen.