"Es ist super gelaufen". Paul Ziegler ist am Sonntagmittag einfach nur zufrieden mit dem Ablauf des Studiengenossenfestes. Die Rückmeldungen, die er bekommen habe, seien allesamt positiv.

Drei Tage lang feierten die die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium ihre Münnerstädter Jahre, schwelgten in Erinnerungen und feierten sich selbst.

Für den früheren Präsidenten des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, Albin Dannhäuser, ist das Studiengenossenfest immer ein Grund, in die alte Heimat zu fahren. Obwohl er nicht in Münnerstadt sein Abitur abgelegt hat, sondern in Würzburg, waren seine sechs Jahre am Schönborn-Gymnasium prägende Jahre, berichtet er. Die damals entstandenen Freundschaften hätten eine besondere Innigkeit, sagt der 79-Jährige. Aus der Generation von Franka Schneider (Abi 2020) sind nur vereinzelt Ehemalige gekommen. "Es ist wohl noch zu frisch", sagt die junge Frau. Außerdem stünden die meiste gerade in der Klausurenphase. Jonas Schmitt hat 2019 Abitur gemacht und glaubt wie Franka Schneider trotzdem an die Zukunft des Festes. "Es ist wie ein organisiertes Klassentreffen". Das gefällt ihm.

Das Programm bot viel Gelegenheit zum Feiern, auch mit den Münnerstädtern zusammen; der Schlosshof am Samstagabend war brechend voll. Kultur stand ebenso auf dem Programm. Dr. Frank Matthias Kammel, der Leiter des Bayerischen Nationalmuseums, referierte über den Riemenschneideraltar und das kriminelle Leben des Veit Stoß. Die Musik kam nicht zu kurz. Und mit von der Partie waren fast immer auch Studiengenossen.