Der Feuerwehrverein Reichenbach hielt seine ordentliche Mitgliederversammlung mit Berichten der aktiven Abteilungen der FFW Reichenbach mit Löschgruppe Windheim ab. Vorsitzender Dominik Bieber erinnerte an verschiedene Eigenveranstaltungen. Er dankte dem Gerätewart Hannes Winkler und seinen Helfern, dem Ehepaar Wiener, die sich um das Feuerwehrhaus kümmern, aber auch dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit.

Kassier Fabian Nöth hatte einen im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Kassenstand zu vermelden, was durch die inzwischen beendete Restaurierung der 50 Jahre alten Vereinsfahne und die Corona-Pandemie bedingt ist.

1. Kommandant Manuel Gessner konnte 16 Einsätze verzeichnen, davon fünf Brände, sechs technische Hilfeleistungen, eine Sicherheitswache und vier sonstige freiwillige Leistungen. Übungen wurden, soweit es Corona erlaubte, abgehalten. Besonders erwähnenswert: die Rettung eines Rehs aus einem Wasserbecken, bis dato eine einmalige Herausforderung.

Vorbild für andere

Gessner erinnerte auch an die Neuanschaffung des MZFs, dessen Ausschreibung und Beklebung inzwischen von anderen Wehren zum Vorbild genommen wurde, und äußerte den Wunsch, dass die Sonderübungen noch etwas besser besucht würden und dass, wenn Lehrgangsplätze angeboten würden, diese doch genutzt werden sollen.

Lorenz Dieterle berichtete von der Jugendarbeit, die er zusammen mit Jonas Schäfer und Laura Heinisch unter sich hat. Die Jugendfeuerwehr bestehe aus sieben Jungen und einem Mädchen, die im vergangenen Jahr ihren Wissenstest erfolgreich absolvierten. Neu aufgenommen wurde in der Jugendfeuerwehr Sanne Altenberger (Reichenbach). Die Erwachsenenfeuerwehr wird verstärkt durch Robin Hillenbrand (Reichenbach), Sebastian Mauer und Tobias Scheuplein (beide Windheim).

Bei der Neuwahl des 2. Kommandanten wurde Christian Nöth in seinem Amt bestätigt. Es folgten Grußworte: Bürgermeister Kastl lobte, dass die FFW Reichenbach mit LG Windheim eine gute Lösung gefunden habe, Übungen in Corona-Zeiten durchzuführen. In Münnerstadt gebe es aufgrund der vielen Ortsteile immer etwas mit Feuerwehren zu tun, wie etwa die Beschaffung des Reichenbacher Fahrzeugs. Auch die Einstellung von zwei hauptamtlichen Gerätewarten bedeute eine große Entlastung für die Wehren nach den Einsätzen.

Lob für gute Teamarbeit

Kreisbrandrat Benno Metz befürchtet, dass durch die Corona-bedingte Einschränkung in der Jugendarbeit sich nachteilige Folgen für die Wehren ergeben könnten. Er verwies auf verschiedene geplante Aktionen der Kreisfeuerwehrführung und berichtete über den Stand in der digitalen Alarmierung.

KFB Birgit Below richtete ebenfalls ihren Dank an die Kommandanten und das ganze Team für die gute Zusammenarbeit, da Harmonie wichtig sei, um ein gutes Team zu bilden. Und damit es auch in Zukunft gut laufe, sei Jugendarbeit besonders wichtig. Daher freue es sie, dass diese in Reichenbach von Kameraden und Kameradinnen übernommen wurde, die noch nicht lange aus der Jugendfeuerwehr in die Erwachsenenwehr wechselten. Below verwies darauf, dass es einen Frauentag geben werde, an dem zu einem aktuellen Thema im Hinblick auf den Umgang mit dem Internet referiert werde.

Gessner erkundigte sich, ob es Interesse an einem Workshop gebe, in dem es um die verschiedenen Kapazitäten der an einem Einsatz - wie z.B. einer Vermisstensuche - beteiligten Einheiten wie Feuerwehr, Polizei oder THW gehen soll. Hannes Winkler und Christian Nöth bedankten sich bei Jonas Schäfer und Lorenz Dieterle für ihre Hilfe und Engagement bei der Instandhaltung der Geräte.mna