In allen drei Ortsteilen fallen Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten an, die in Angriff genommen werden sollen beziehungsweise bereits erledigt sind, wie die Stützmauer am Leichenhaus im Friedhof Rothhausen.

Schon längere Zeit verschoben werden die Erneuerung der Bodenfliesen in der Leichenhalle, neue Türen und vor allem die Toilette, die zwar vorhanden, aber nicht funktionstüchtig angeschlossen ist. Angedacht ist auch eine Pflasterung vor der Leichenhalle. Die Kosten für diese Arbeiten waren im Haushaltsplan eingestellt, wurden dann aber nicht realisiert, wegen der geänderten Vorgehensweise.

Der Gemeinderat hat daraufhin beschlossen, das Budget für die Dachsanierung der Leichenhalle in Theinfeld zu verwenden. Hierfür wurde ebenfalls schon ein Auftrag erteilt. Wegen der Außentemperaturen kann die Firma die Maßnahme jedoch derzeit nicht umsetzen. In Theinfeld fehlt auch noch ein Stromanschluss in der Leichenhalle.

Barrierefreier Zugang geplant

Wie im Friedhof Rothhausen, ist auch die Toilette im Leichenhaus Thundorf nicht angeschlossen und somit nicht nutzbar. Für den Friedhof Thundorf wurde in der Septembersitzung außerdem ein barrierefreier Zugang mit Parkplätzen am Hintereingang beschlossen. Den Auftrag erhielt die Firma Erdbau Reichert aus Poppenlauer zu einem Angebotspreis von 4863,88 Euro.

Bürger packen mit an

Diskutiert wurde ferner eine Verlegung der Wasserleitung von außerhalb in den Innenbereich des Friedhofes. Eine Gruppe von freiwilligen Bürgern hat sich bereit erklärt, diese Arbeiten zu übernehmen. Für diese außerordentliche Geste dankte Bürgermeisterin Judith Dekant den freiwilligen Helfern. Diese Truppe würde sich freuen, wenn sie noch Zuwachs bekäme, denn nächstes Jahr stehen weitere Arbeiten am Gottesacker in Thundorf an, wie das Säubern des Friedhof-Umfeldes, die Mauer von Gestrüpp freilegen, das Reinigen des Glockenturmes und die Sanierung der Kriegergedächtnisstätte.