Der Leiter der Fachakademie, Christian Zintl, und BBZ-Schulleiter Georg Gißler würdigten bei der Abschlussfeier besonders Margherita Castronuova (Notendurchschnitt 1,5), Anika Derleth (1,38) und Pauline Beck, die den Traumdurchschnitt von 1,0 erreichte.

In einem Dialog gingen Christian Zintl und Georg Gißler auf die vergangenen Jahre und die Zukunft der Absolventinnen und Absolventen ein. "Die meisten von Ihnen freuen sich auf eine Tätigkeit in Kitas, der stationären Kinder- und Jugendhilfe, in Sonderpädagogischen Einrichtungen oder in der Jugendarbeit", sagte Georg Gißler. Einige werden Sonderpädagogik, Grundschullehramt und Sozialpädagogik studieren. Die beiden Schulleiter mutmaßten, was die Absolventen vor vier, fünf Jahren bewegt hatte, Erzieherin oder Erzieher zu werden. In Erinnerung geblieben ist Christian Zintl vor allem die Lust und Freude, die die Schülerinnen und Schüler ausstrahlten, mit Menschen arbeiten zu wollen, sich für sie zu engagieren.

Nun ist die Ausbildung beendet und die Schulleiter versuchten, die Frage zu beantworten, was die Absolventen nun brauchen, um im Berufsleben zufrieden und erfolgreich arbeiten zu können. Dabei machten sie einen Ausflug in die Gehirnforschung und kamen zu dem Schluss: "Wenn man von einer Tätigkeit emotional bewegt ist, scheint unsere Kognition deutlich aufnahmebereiter zu sein, und die Informationen, die in diesem Zusammenhang auf uns wirken, prägen sich umso stärker in unser Gedächtnis ein." Sie wünschten den Absolventen unter anderem eine glückliche Hand, in der sie das Gelernte und Erlebte aus den letzten vier, fünf Jahren in Beruf oder Studium voll zur Entfaltung bringen und in Selbstbestimmtheit und Freude leben können. Grußworte zur Feier sprachen Landrat Thomas Bold und Bürgermeister Michael Kastl.