Bezüglich der Förderungen über die Allianz Schweinfurter Oberland lag die endgültige Fassung vor. Demnach beträgt die Maximalförderung für die Schließung von Baulücken durch einen Neubau 10.000 Euro. Hinzu kommt eine kindbezogene Förderung von 2,5 Prozent, bezogen auf den Basisförderbetrag. Nur der Markt Maßbach hatte keine summenmäßige Begrenzung der kindbezogenen Förderung festgelegt. Allianzmanagerin Julia Hafenrichter erläuterte, dass unter Umständen ein einziger Antrag das Gesamtbudget für ein Jahr aufbrauchen könnte. Allerdings erst ab einer Größenordnung von einer Million Euro aufwärts. Dieses "Risiko" könne man auf sich nehmen, meinte etwa Yvonne Hub (CSU). Wer mit vielen Kindern eine so hohe Summe im Innerort investiere, habe Unterstützung verdient, war die einhellige Meinung.

In den Altortsbereichen gibt es Fördergelder für Altbausanierungen. Vor allem in Poppenlauer tut sich das Problem auf, dass viele Häuser außerhalb des festgeschriebenen Innenortbereiches älter als 50 Jahre sind. Die Poppenläurer Gemeinderäte wollten den Geltungsbereich entsprechend erweitern, beziehungsweise auch diesen Hausbesitzern die Möglichkeit von Förderungen für Sanierungsmaßnahmen einräumen.

Als typisches Straßendorf sei eine Altortbegrenzung schlecht festzumachen, monierte etwa Wolfgang Rützel (Wählergemeinschaft Poppenlauer), der einen Geltungsbereich von Ortsschild zu Ortschild verlangte. Dann wiederum müsste auch der Bereich in Richtung Wermerichshausen mit einbezogen werden, merkte Gerd Pfister (Für Bürger und Umwelt) an.

Georg Kirchner (Bürgerblock Poppenlauer) wiederum konnte sich vorstellen, die festgelegten Grenzen zu belassen, mit der Option, alle außerhalb liegenden älteren Gebäude auf Antrag mit aufzunehmen. Diese Regelung könnte dann auf alle Ortsteile des Marktes Maßbach angewandt werden. Alle Diskussion half am Ende nichts. Mehrheitlich wurde beschieden, dass die Geltungsgrenzen so bleiben, wie vorgesehen.

Zum Wahlleiter für die Kommunalwahl im März wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach, Eckard Händel, ernannt. Sein Stellvertreter ist 3. Bürgermeister Josef Reichert (Christliche Wähler Weichtungen).

Behandelt wurde in der Sitzung eine Auftragsvergabe. Erneuert werden müssen die Schiebe-Falttore am Maßbacher Bauhof. Die Arbeiten wurden für 26.379 Euro an den günstigsten Anbieter, die Firma Torbau aus Bad Brückenau, vergeben.