Der neue Vertrag mit der Stadt bis einschließlich 2023 ist längst unterschrieben, die Baugenehmigung schon erteilt. Eigentlich könnte es mit dem Aufbau für den Bad Kissinger Stadtstrand losgehen. Doch statt wie einst ab Mitte Mai will die Griebel Event Management GmbH (Bad Kissingen) auch im zweiten Corona-Jahr erst Mitte Juni mit ihrem gastronomischen Angebot unterhalb der Ludwigsbrücke starten.

"Wir lassen unsere Gäste nicht im Stich", versichert Geschäftsführer Florian Griebel, der gemeinsam mit Vater Manfred und Bruder Johannes im Jahr 2015 seinen ersten Stadtstrand an der Saale organisierte. Natürlich kann heute niemand wissen, wie die Pandemie-Situation in ein paar Wochen sein wird. Doch Griebel gibt sich optimistisch: "Wir sind ganz entspannt."

Florian ist optimistisch: "Wir sind ganz entspannt"

Ähnlich wie im Vorjahr wird er wegen dann wohl noch immer geltenden Hygiene-Maßnahmen auf das große Strandhaus verzichten müssen und sich auf einen kleinen Strandkiosk zur Speisen- und Getränkeausgabe beschränken. Auch im Außenbereich müssen die vorgegebenen Abstände eingehalten werden. Dadurch verringert sich die Gesamtkapazität von einst 800 Plätzen erneut auf nur 300 Außenplätze.

Die um einen Monat verkürzte Öffnungsdauer bei gleichzeitiger Kapazitätsminderung zeichnete sich im Vorjahr zwangsläufig im Umsatz ab. "Wir haben etwa 40 Prozent verloren." Dennoch ist Griebel mit diesem Ergebnis noch zufrieden und allen Gästen dankbar: "Der Zuspruch war 2020 einfach wahnsinnig." Die Gäste hätten damals nach dem Schock des ersten Lockdowns auf den Stadtstrand sehnsüchtig gewartet, hat er damals erfahren. Trotz anhaltender Pandemie hätten sich alle in der Anlage sicher gefühlt.

"Wir haben alle Hygiene-Vorgaben eingehalten, und unsere Gäste haben dies akzeptiert. Wir hatten hier niemals Probleme." So soll nach Vorstellungen Griebels auch die kommende Saison am Stadtstrand ab Mitte Juni laufen. "Wir stehen in den Startlöchern." Ausrüstung und Mobiliar liegen im Lager bereit. "Für die organisatorische Vorbereitung brauchen wir eine, für den Aufbau zwei Wochen."

170 Tonnen Sand und Liegestühle: Auch Live-Veranstaltungen geplant

Dann werden 170 Tonnen feinster Quarzsand an der Saale verteilt und die Liegestühle mit gebührendem Abstand aufgestellt. Künstler sind noch keine engagiert, aber Live-Veranstaltungen - wenn auch ohne Tanzmöglichkeit - seien nicht ausgeschlossen, sollte es die Pandemie-Situation erlauben. Griebel: "Das gehört einfach zum Stadtstrand dazu."

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Sogar ein Oktoberfest soll es wieder geben, wenn auch nur als Outdoor-Variante, verspricht Griebel. Statt der Liegestühle und sommerlicher Bestuhlung werden dann auf der großen Holzterrasse rustikale Bänke unter entsprechender Dekoration stehen, und es werden "typische Speisen und Getränke" angeboten.

 

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