Überwiegend friedlich verliefen nach Angaben des Polizeipräsidiums Würzburg die Silvesterfeiern in Unterfranken. Für die Feuerwehr Poppenlauer und benachbarte Wehren aus dem östlichen Landkreis begann das neue Jahr allerdings mit einem Großeinsatz. In der Hauptstraße in Poppenlauer brannte ein leer stehendes Gebäude. Bis in den Nachmittag des 1. Januars hinein war die Feuerwehr vor Ort, um Glutnester zu löschen.

Nach Angaben von 2. Kommandanten Matthias Hochrein hatten Bürger auf dem Nachhauseweg in den Morgenstunden des 1. Januar gegen 3.30 Uhr Rauchentwicklung entdeckt und den Brand gemeldet. Von der Rauchentwicklung betroffen waren das Haus und ein dazugehöriges Nebengebäude.

Brand mitten im Dorf

Da das Anwesen in der eng bebauten Ortsdurchfahrt steht, wurden zum Löscheinsatz auch die Wehren aus Maßbach, Rannungen und Münnerstadt alarmiert. Vor Ort waren ebenso Polizei, Rettungsdienst und Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort. Mit 18 Atemschutztrupps wurde das Feuer im Gebäude gelöscht. Eine Drehleiter war im Einsatz. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Anwesen auf ca. 35 000 Euro. Vier Feuerwehrleute wurden nach Angaben des 2. Kommandanten Hochrein leicht verletzt. Über die mögliche Brandursache gab es bislang von der Polizei keine Auskunft. Erschwert wurden die Arbeiten für die Feuerwehr durch die Kälte. Denn das Löschwasser gefror auf dem eiskalten Boden.