Bauarbeiten an KG1 "deutlich früher abgeschlossen" - so anders sieht die Kreisstraße nun aus

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Landkreis Bad Kissingen: Bauarbeiten an KG1 "deutlich früher abgeschlossen" - so anders sieht sie nun aus
Von links: Matthias Kirchner (Planungsbüro), Nadine Schuon (Landratsamt Bad Kissingen), Pater Markus Reis, Andreas Sandwall (Bürgermeister Bad Bocklet), Matthias Klement (Bürgermeister Maßbach), ...
Landkreis Bad Kissingen: Bauarbeiten an KG1 "deutlich früher abgeschlossen" - so anders sieht sie nun aus
Landkreis Bad Kissingen/Stefanie Täuber
Landkreis Bad Kissingen: Bauarbeiten an KG1 "deutlich früher abgeschlossen" - so anders sieht sie nun aus
Die neu gebaute Fahrbahn hat eine Breite von sechs Metern, der Rad- und Gehweg daneben ist 2,50 Meter breit.
Landkreis Bad Kissingen: Bauarbeiten an KG1 "deutlich früher abgeschlossen" - so anders sieht sie nun aus
Landkreis Bad Kissingen/Stefanie Täuber
Landkreis Bad Kissingen: Bauarbeiten an KG1 "deutlich früher abgeschlossen" - so anders sieht sie nun aus
Pater Markus Reis segnet die neue Fahrbahn. Im Hintergrund die Kinder des Kindergartens Reichenbach, Staatssekretär Sandro Kirchner, Landrat Thomas Bold sowie Nadine Schuon und Andreas Fuchs vom ...
Landkreis Bad Kissingen: Bauarbeiten an KG1 "deutlich früher abgeschlossen" - so anders sieht sie nun aus
Landkreis Bad Kissingen/Stefanie Täuber

Die Bauarbeiten an der Kreisstraße KG1 zwischen Reichenbach und Münnerstadt im Landkreis Bad Kissingen sind "deutlich früher abgeschlossen". Sie sehe laut Landratsamt nun ganz anders aus als vorher.

Wie das Landratsamt Bad Kissingen erklärt, sollte bis Juni 2023 die Kreisstraße KG 1 zwischen Reichenbach und Münnerstadt ausgebaut sein, inklusive eines neuen Geh- und Radwegs. Das war der Plan. „So gesehen liegen wir durchaus im Plan – bis auf den entscheidenden Unterschied, dass wir die Baumaßnahme deutlich früher, nämlich bereits am 8. Dezember, erfolgreich abschließen konnten“, sagte Landrat Thomas Bold bei der Verkehrsübergabe. „Nicht einmal 10 Monate Bauzeit statt der geplanten 16 Monate: Das funktioniert nur, wenn alle am Bau beteiligten Firmen inklusive der Auftraggeber eng zusammenarbeiten – und das hat hier hervorragend geklappt“, so Bold. „Außerdem hat auch das Wetter sehr gut mitgespielt.“

Das Vorher-Nachher-Bild ist beeindruckend. Vorher: eine relativ enge Straße in einem schlechten Zustand. Dazu: kleine Kurvenradien sowie sogenannte Kuppen und Wannen, die die Fahrsicherheit gefährden. Nachher: eine rundum erneuerte, sechs Meter breite Fahrbahn mit entschärften Kurven, daran angrenzend ein 2,50 Meter breiter Geh- und Radweg. Damit wurde die Verkehrssicherheit auf der knapp zwei Kilometer langen Strecke deutlich erhöht. „Zudem haben wir durch die Anbindung von Reichenbach eine weitere Lücke im Radwegekonzept des Landkreises geschlossen“, macht der Landrat deutlich.

Das Projekt wurde als Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Bad Kissingen und der Stadt Münnerstadt durchgeführt. Diese hat in die Verbesserung der Netzstruktur investiert, indem sie die Wasserversorgungsleitungen erneuern ließ. Zudem wurde ein Leerrohrsystem verlegt. Insgesamt belaufen sich die Projektkosten auf rund 3,1 Millionen Euro. Davon trägt der Landkreis Bad Kissingen etwa 3 Millionen Euro, die mit 1,9 Millionen Euro (70 Prozent) gefördert werden.

Die Bauarbeiten hatten am 14. Februar 2022 begonnen und sind bereits am 8. Dezember 2022 abgeschlossen worden. Im März 2023 wurden die Böschungen und Grünflächen bepflanzt, unter anderem mit 43 Bäumen, im April die Straßenmarkierungsarbeiten durchgeführt.

In seiner Rede dankte der Landrat ausdrücklich allen am Bau beteiligten Firmen – dem Ingenieur-Büro Kirchner in Oerlenbach, dem ausführenden Bauunternehmen Glöckle in Schweinfurt und dem Ingenieur-Büro Land+Plan aus Wartmannsroth-Windheim, das mit der landschaftspflegerischen Begleitplanung beauftragt war – sowie der Tiefbauverwaltung des Landratsamts, das die Bauoberleitung innehatte. „Ein besonderes Dankeschön geht an die Anlieger, das Ehepaar Schmitt. Sie haben großes Verständnis und Geduld bewiesen.“ Flexibilität mussten auch ihre tierischen Nachbarn beweisen, die sich im unmittelbaren Baufeld niedergelassen hatten: Naturschutzbeauftragte setzten Eidechsen und Schlingnattern vorsichtig um, bevor die Erdarbeiten beginnen konnten.