Über 20 Fahnenabordnungen aller Wehren der Großen Kreisstadt, des Roten Kreuzes, des VDK, der Reservistenvereine und anderer Verbände waren angetreten, um die feierliche Kranzniederlegung mitzugestalten. Zwei Soldaten hielten neben dem großen Holzkreuz die Ehrenwache, während Oberbürgermeister und Verbände Kränze für die Opfer der Kriege niederlegten.
Aber, "man solle heute nicht nur derer gedenken, die in den Kriegen fielen" , ließ der
OB wissen und leitete damit zu den schrecklichen Attentaten von Paris und zu den Syrienflüchtlingen über. Jenen Menschen, die hier bei uns Schutz suchen, die vor dem gleichen Terror aus ihrer Heimat geflohen sind, geflohen vor dem Terror, der nun schon bis in unser Nachbarland gekommen ist.
Der Volkstrauertag solle alle daran erinnern, die Fehler der Geschichte nicht noch einmal zu wiederholen,. Es werde auf die Geschehnisse der letzten Tage keine einfache Antwort geben. "Aber Europa muß antworten, im europäischen und weltweiten Kontext, denn die Kriegsgräber gehören nicht einer Nation, sie gehören alle. Umrahmt wurde die Feierstunde musikalisch durch das Jugendmusikkorps und den Gesangverein "Edelweiß" Winkels.