Diesmal erfüllten die Anforderungen für D 1 Daniel Erhard auf Schlagzeug, Sebastian Schubert mit dem Flügelhorn und Gudrun Schaller auf Tenorsaxophon. Sie hat erst vor ein paar Jahren wieder mit dem Musizieren begonnen, als die Blaskapelle einen Neuanfang für Erwachsene startete.
Seit sieben beziehungsweise acht Jahren musizieren Franziska Schubert, Miriam Stahl (beide Saxophon) und Konstantin Schenk (Bariton). Begonnen haben sie einst mit Flöte, ehe sie auf ihr jetziges Instrument umstiegen. "Wir besuchen regelmäßig die wöchentlichen Registerproben und sind inzwischen von den Notenkillern zur Blaskapelle gewechselt. Zu Hause üben wir nach Lust und Laune, zuletzt natürlich viel mehr, um D 2 zu schaffen."
Die D2-Prüfung verlangte schon Einiges ab. An einem Tag ging es um Theorie. "Wir mussten Takte und Intervalle erkennen und über Komponisten Bescheid wissen. Aber wir waren gut gerüstet, nachdem uns Anna Kraus, die bereits die D 3-Prüfung abgelegt hat, in den Wochen zuvor intensiv vorbereitete", berichten die drei Musiker.
Ruhe zu bewahren galt es bei der Praxis: "Der Prüfungskommission trug jeder von uns ein selbst gewähltes Stück vor. Außerdem gaben wir eine Liste mit sechs weiteren Werken ab. Davon wurden zwei als weitere Vorträge ausgelost. Ein Stück sowie ein paar Tonleitern mussten wir noch vom Blatt spielen."
Seit über 20 Jahren kümmert sich Richard Dees um die Ausbildung. Derzeit laufen sieben Gruppen, die qualifizierte Lehrer leiten: Flöte, Querflöte, Saxophon, Oboe, Klarinette, Blechbläser und Schlagzeug. Neben Einzel- und Gruppenunterricht dürfen die Musiker bald im Nachwuchsorchester "Notenkiller" mitspielen.
Immer wieder unterziehen sich Musiker den Leistungsprüfungen über den Nordbayerischen Musikbund. Die Stufe D 1 absolvierten inzwischen an die 100 Nachwuchskräfte. Halb so viele legten die D 2-Prüfung ab. Drei schafften gar die Höchststufe D 3."Aber jeder kann immer selbst entscheiden, ob er diese zusätzliche Herausforderung auf sich nimmt", sagt Richard Dees. khw