Julius Echter beim Bauen über die Schulter schauen

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Vorstandsvorsitzender Roland Friedrich (von links), stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender Landrat Thomas Bold, Dr. Markus Josef Maier, Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg, Stiftungsratsvorsitzender Oberbürgermeister Kay Blankenburg und Vorstandsmitglied Michael Rendl mit dem symbolischen Scheck, mit dem die Ausstelllung gefördert wurde. Elke Körner
Vorstandsvorsitzender Roland Friedrich (von links), stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender Landrat Thomas Bold, Dr. Markus Josef Maier, Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg, Stiftungsratsvorsitzender Oberbürgermeister Kay Blankenburg und Vorstandsmitglied Michael Rendl mit dem symbolischen Scheck, mit dem die Ausstelllung gefördert wurde.  Elke Körner

Ein 3-D-Architekturspiel mit Film über den Würzburger Fürstbischof Julius Echter ist derzeit in der Sparkasse Bad Kissingen zu sehen.

Jedem, der durch Unterfranken fährt, fallen früher oder später bestimmte markante Kirchtürme auf. Sie haben in ihren Steingeschossen gotische Maßwerkfenster und darüber eine langgezogene Spitze, die mit Schiefer eingedeckt ist. Auch im Inneren der dazugehörigen Kirchen gibt es trotz aller Veränderungen Ähnlichkeiten. Diese Sakralbauten entstanden zumeist in der Regierungszeit des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn (1573-1617). Insgesamt soll Echter mehrere Hundert Kirchen gebaut oder renoviert haben.

Ein im Rahmen der Ausstellung "Julius Echter, Patron der Künste" im Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg entwickeltes 3-D-Architekturspiel mit Film wurde im Anschluss der Ausstellung auf Reisen geschickt und wird noch bis zum 20. März in der Sparkasse Bad Kissingen zu sehen sein.

Beim 3-D-Architekturspiel, ausgestattet mit einer 3-D "Oculus-Rift-Brille" und zwei Controllern, kann man virtuell nachvollziehen, wie Echter seine Kirchen-Visionen umzusetzen versuchte. Als interaktive Installation ermöglicht das Spiel nicht nur den Architekten selbst, ihre Werke im Werden zu betrachten. Auf einem speziellen Bildschirm kann das Publikum den Schaffensprozess verfolgen.

Förderer der Ausstellung waren die Sparkasse Mainfranken Würzburg, die Sparkasse Schweinfurt, die Sparkasse Bad Neustadt/Saale, die Sparkasse Bad Kissingen und die Bayerische Sparkassenstiftung.

Nähere Informationen im Ausstellungskatalog "Julius Echter Patron der Künste. Konturen eines Fürsten und Bischofs der Renaissance", Berlin München 2017 (Katalog des Martin von Wagner Museums der Universität Würzburg).