Wanderer auf den Spuren des Deutschen Kriegs von 1866 können in Zukunft auch bei schlechtem Wetter die Aussicht genießen. Denn Nüdlingens Zweiter Bürgermeister Edgar Thomas spendete eine Bank mit Überdachung. Thomas ist gleichzeitig auch Vorsitzender des Arbeitskreises 1866.


Gemeinde kauft

Drei weitere Bänke hatte er bereits im Bau, deren Bestimmungsort ist jedoch nicht der Wanderweg.
Bürgermeister Harald Hofmann erwarb die im Bau befindlichen Sitzgelegenheiten mit kommunalen Mitteln für die Spielplätze der Gemeinde.


Bänke werden noch gestrichen

Besonders gut habe ihm die Überdachung gefallen: "Damit Mütter mit ihren Kindern trocken bleiben, wenn es mal regnet, und damit sie im Sommer keinen Sonnenstich bekommen", freute sich das Ortsoberhaupt. Momentan seien die Bänke noch auf dem Gelände des Bauhofs, um einen Anstrich zu erhalten, er hoffe jedoch, dass sie Ende August an ihren Bestimmungsorten aufgestellt werden können. Mit den vier Bänken ist nach Thomas' Willen aber noch lange nicht Schluss.


Mehr geplant

"Da sollen schon noch welche hin", antwortete der Spender Edgar Thomas auf die Frage, ob denn noch mehr überdachte Sitzgelegenheiten geplant seien.
"Die schönen Plätze" des Wanderwegs, wie die Friedenskapelle und den Aussichtspunkt am Altenberg, habe er dabei im Sinn.


Ohne Überdachung

Bänke ohne eine Überdachung hat Edgar Thomas bereits in allen vier Himmelsrichtungen an den Gemarkungsgrenzen der Gemeinde Nüdlingen aufgestellt. Und alle sind mit der Aufschrift "Gruß aus Nüdlingen" versehen.


Bank-Fotos an die Saale-Zeitung mailen

Haben Sie die vier Bänke, mit der Aufschrift "Grüße aus Nüdlingen", schon gefunden? Wenn ja, machen Sie bei ihrem nächsten Spaziergang doch ein Foto und schicken es uns per Email anredaktion.badkissingen@infranken.de. Die Bilder werden auf der Facebook-Seite der Saale-Zeitung veröffentlicht. Sebastian Elsässer